HOME

Konzert in Bukarest: Dutzende Menschen sterben bei Brand in Nachtclub

Bei einem Brand durch eine Feuerwerksexplosion in einem Bukarester Nachtclub sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. 155 Verletzte werden noch im Krankenhaus behandelt, einige schweben noch in Lebensgefahr.

Rettungskräfte versorgen die Verletzten nach dem Brand in einem Bukarester Club

Rettungskräfte versorgen die Verletzten nach dem Brand in einem Bukarester Club

Bei einem Großbrand in einer Untergrund-Diskothek in Bukarest sind 27 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 160 Menschen wurden verletzt, 25 von ihnen kämpften Krankenhausangaben zufolge mit dem Leben. Laut Augenzeugen steckten Feuerwerkskörper der Bühnenshow eine Säule und einen Deckenabschnitt in Brand. In Sekundenschnelle soll sich der Club im Untergeschoss mit Rauch gefüllt haben, was zu Panik führte. Offenbar gab es nur einen Ausgang.

Von der "schlimmsten derartigen Tragödie", die sich je in Bukarest zugetragen habe, sprach Innenstaatssekretär Raed Arafat. Auch Innenminister Gabriel Oprea, der zu dem Nachtclub "Colectiv" im Zentrum von Bukarest geeilt war, sprach von einer Tragödie. Staatschef Klaus Iohannis schrieb auf Facebook, er sei "erschüttert", es handele sich "um einen sehr traurigen Moment für unsere Nation".

Sunt cutremurat și profund îndurerat de tragicul eveniment care s-a produs în această seară în centrul Capitalei. Este...

Posted by Klaus Iohannis on Freitag, 30. Oktober 2015

Nur ein Ausgang löste Panik aus

Zur Zeit des Unglücks gegen 23 Uhr trat die Hardrock-Band "Goodby to Gravity" vor etwa 200 Menschen auf. Der Sänger und Bassist soll unter den Schwerverletzten sein. "Die Menschen kippten um, sie kippten um wegen des Rauchs", sagte der Überlebende Victor Ionescu dem Fernsehsender Antena 3. "Das Feuer breitete sich in Sekunden aus. Die Menschen kamen nicht raus, weil nur ein Ausgang geöffnet war", sagte Alain Panduru dem Nachrichtenportal Hotnews. "Es kam sofort zur Panik." Andere Onlineportale berichteten, ein zweiter Ausgang sei verschlossen gewesen.

Die Polizei nahm in der Nacht die Ermittlungen auf. Vor Tagesanbruch suchten Beamte in dem ausgebrannten Club nach Spuren. Innenminister Oprea berief für den frühen Morgen das Krisenkomitee zusammen, dem mehrere Minister angehören.


Erst zehn Tage zuvor hatte die Polizei den Club kontrolliert, einen Mangel an qualifiziertem Personal beanstandet und dafür eine Geldbuße verhängt. 

Die Identifizierung der Toten war schwierig, weil die wenigsten Ausweise bei sich trugen. Die Musik-Website Metallhead veröffentlichte eine Liste der Verletzten, die ihre Namen angeben konnten, auf Facebook. In dem Sozialnetzwerk wurde auch zu Blutspenden aufgerufen. "Heute ist genug Blut da, aber morgen brauchen wir Euch alle", hieß es in dem Aufruf.

hev / AFP / DPA
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.