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Trauer um Stubbs: Vierbeiniger Bürgermeister aus Alaska ist tot

Die Einwohner der kleinen Stadt Talkeetna im US-Bundesstaat Alaska trauern. Grund ist der Tod eines Katers. Dieser war 20 Jahre im Amt – und zwar als Bürgermeister.

Der vierbeinige Bürgermeister Stubbs

Stubbs war 20 Jahre lang Ehrenbürgermeister von Talkeetna im US-Bundesstaat Alaska

Ein Kater als Bürgermeister? Richtig gelesen. Im kanadischen Talkeetna wurde Stubbs vor zwanzig Jahren zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt, nachdem mehrere Bewohner alle anderen Kandidaten abgelehnt hatten. Das war im Juli 1997. Jetzt ist Stubbs tot. Wie "CNN" Berichtet, starb der Kater im Alter von 20 Jahren und drei Monaten. Wie seine Besitzer erklären, sei er vergangenen Donnerstag sanft und friedlich eingeschlafen.

Der Kater war über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Er hatte sogar seinen eigenen Twitter-Account. Als Stubbs noch ein Baby war, wurde er gemeinsam mit anderen Katzenbabys in einer Box vor einem Krämerladen ausgesetzt. Vermutlich, weil er keinen Schwanz hatte, taufte ihn der Besitzer des Ladens Stubbs (zu deutsch: Stummel). Seitdem lebte der Vierbeiner dort, gehörte bald zum Inventar.

Auch als der Laden den Besitzer wechselte, musste sich der neue Eigentümer vertraglich dazu verpflichten, Stubb zu übernehmen. Täglich trank der Wasser aus einem Weinglas und avancierte zur Touristenattraktion, als er zum Scherz zur Wahl des Bürgermeisters ins Rennen geschickt wurde. Seitdem trug er den Titel Ehrenbürgermeister von Talkeetna. 

Vor zwei Jahren zog sich Stubbs immer mehr aus dem Laden ins angrenzende Wohnhaus zurück, wie sein Herrchen, die Familie Spone, in einem rührenden Abschiedsbrief schreibt. Darin bittet sie jedoch auch, von Anrufen im Laden abzusehen und stattdessen lieber Beileidsbekundungen in Form von Karten oder Briefe zu schicken. 

"Wir werden versuchen, ein Erinnerungsbuch zu machen mit so vielen Bildern wie möglich", heißt es da. Ein möglicher Nachfolger könnte Stubbs Kumpel, der Kater Denali, sein. "Er hat exakt die gleiche Persönlichkeit wie Stubbs", schreibt die Familie. "Er liebt die Aufmerksamkeit und ist wie ein kleiner Hund. Er ist in jeglicher Hinsicht in Stubbs Pfotenstapfen getreten".

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