Trauerfeier Abschied von den Opfern des Busunglücks


Im münsterländischen Hopsten haben rund 2.000 Trauergäste den Opfern des Busunfalls von Könnern die letzte Ehre erwiesen. Die Ermittlungen zur Unfallursache ziehen sich derweil hin.

Rund 2000 Trauergäste haben am Samstag in Hopsten den Opfern des Busunfalls von Könnern (Sachsen-Anhalt) bei einer bewegenden Trauerfeier die letzte Ehre erwiesen. In der örtlichen Turnhalle von Hopsten waren rund 1000 Angehörige und Ehrengäste, darunter Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), zu einem Pontifikal-Requiem zusammen gekommen.

Weitere rund 1000 Trauernde versammelten sich bei strömendem Regen vor der Halle und in der benachbarten Kirche, wo die Trauerfeier über Lautsprecher übertragen wurde. Anschließend sollten zwölf der 13 Opfer auf dem Friedhof von Hopsten beerdigt werden. Ein weiteres Opfer findet im Nachbarort Recke seine letzte Ruhe.

LKW-Fahrer noch nicht befragt

Die Ermittlungen zum schweren Busunglück auf der A14 in Sachsen-Anhalt ziehen sich derweil hin: Nach wie vor wartet die Staatsanwaltschaft auf die ausführliche Aussage des mutmaßlichen Unfallverursachers. Auch die Gutachten über die beiden Unfallfahrzeuge liegen noch nicht vor. "Der bei dem Unfall verletzte 46 Jahre alte Beschuldigte, der mit einem Lastzug auf den Reisebus aufgefahren ist und gegen den wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt wird, konnte bislang noch nicht ausführlich vernommen werden", teilte Oberstaatsanwalt Preissner mit.

Die Männer und Frauen im Alter zwischen 42 und 79 Jahren waren am vergangenen Monat als Mitglieder einer Reisegruppe in einem Omnibus in Sachsen-Anhalt verunglückt. 36 weitere Businsassen wurden verletzt. Eine Lastwagen war auf ein Stauende aufgefahren und hatte den Bus eine Böschung hinab gestoßen.

DPA/AP AP DPA

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