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Sizilien: Vulkan Ätna bricht erneut aus

Ein Lavastrom zieht sich am höchsten Vulkan Europas entlang: Der Ätna ist wieder aktiv, stellt nach Einschätzungen der Behörden aber keine Gefahr dar. Die Zahl der Eruptionen hat in letzter Zeit aber deutlich zugenommen.

Der Ätna liegt nur etwa 35 Kilometer entfernt von der süditalienischen Stadt Catania

Der Ätna liegt nur etwa 35 Kilometer entfernt von der süditalienischen Stadt Catania

Feuer und Asche steigen in Sizilien auf: Der Ätna ist wieder aktiv. Der höchste Vulkan Europas spuckte am Montagabend Lava. Am Südostkrater bildete sich ein ganzer Lavastrom, wie ein Sprecher des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) am Dienstag erklärte.

Ätna zählt zu den aktivsten Vulkanen der Welt

Von dem Vulkan gehe keine Gefahr aus, hieß es weiter. Auch am Flughafen im nahe gelegenen Catania kam es wegen der Asche nicht zu Behinderungen des Luftverkehrs. In letzter Zeit habe die Aktivität an dem Vulkan wieder zugenommen.

Am Ätna kommt es immer wieder auch zu größeren Eruptionen, er gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Ende Mai findet ganz in der Nähe, in Taormina, der G7-Gipfel der führenden Industrienationen statt, zu dem auch US-Präsident Donald Trump erwartet wird. Der INGV-Sprecher betonte, falls der Ätna zu dieser Zeit Asche spucke, könnten Flugzeuge auch auf andere Flughäfen ausweichen.

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fri / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?