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Es wird nass: Wetter in Deutschland: Überschwemmungen und Starkregen im Süden möglich

Das Wetter in Deutschland wendet sich nach den letzten sonnigen Tagen wieder um 180 Grad. Vor allem auf Süddeutschland kommt etwas zu. Auch anderswo wird es sehr nass.

Wetter in Deutschland

Wetter in Deutschland: Meteorologen erwarten extreme Regenfälle im Süden, die zu Überschwemmungen führen können.

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Der deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in den nächsten Tagen mit extremen Regenfällen, die zu Überschwemmungen führen können - vor allem in Süddeutschland. 

Vom Bodensee bis zum Berchtesgadener Land könnten bis zum Mittwochmorgen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, sagte ein DWD-Meteorologe am Montagmorgen. Örtlich seien sogar Niederschläge von mehr als 150 Litern möglich. Bei derartigen Niederschlagsmengen sei mit Überschwemmungen zu rechnen - zumal die Bäche und Flüsse derzeit noch Schmelzwasser aus den Bergen führen.

Mit Ausnahme der Küstengebiete rechnete der DWD am Montag für den Rest Deutschlands unter anderem mit Gewitter, Starkregen und Hagel. Am Sonntag waren in Nord- und Westdeutschland vereinzelt Keller vollgelaufen, größere Einsätze blieben aber zunächst aus.

Unwetter in Deutschland kann zu Überschwemmungen führen

Im Südosten Baden-Württembergs hält der DWD extreme Unwetter (Stufe 4) für möglich: Bis zu 140 Liter Regen könnten hier bis Mittwoch fallen. Schwere Gewitter, überflutete Keller und Straßen könnten die Folge sein. Die Lage sei sehr heikel, sagte DWD-Meteorologe Clemens Steiner in Stuttgart. Auch, weil am Sonntag bereits viel Regen gefallen sei, bestehe Hochwasserrisiko. Der DWD warnt außerdem vor möglichen Erdrutschen.

Nach Unwettern in Teilen von Hessen am Wochenende werden auch am Montag wieder Gewitter und Regen erwartet. Vereinzelt seien Unwetter mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen möglich.

Auch in Nordrhein-Westfalen werden zum Beginn der neuen Woche wieder Gewitter und Starkregen erwartet. Am Montag sei besonders in Westfalen mit Unwettern und viel Regen zu rechnen, teilte der DWD in Essen mit. Zeitweise könnten 25 Liter Regen pro Stunde fallen. Wegen des Unwetters kam es in NRW am Sonntagabend vereinzelt zu Sachschäden.

deb / DPA