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Schnee im April: Das Wetter-Chaos, die Folgen und wann es endlich schön wird

Im April macht das Wetter, was es will, sagt ein Sprichwort. Das Wetter sorgt für Schnee, glatte Straßen und jede Menge Winterbilder. Aber wo zum Geier bleibt der Frühling?

Das Wetter spielt verrückt: Verschneite Tulpen im April auf einem Feld in Bayern

Das Wetter spielt verrückt: verschneite Tulpen im April

Schnee, Hagel, Graupelschauer. Und dazu ein kalter Wind. Wer am Wochenende vor die Tür musste, tat das nur ungern. Der April zeigte sich von seiner Schokoladenseite und macht seinem Namen alle Ehre. Frühling? Fehlanzeige!

14 Zentimeter Neuschnee fielen in der Nacht zu Sonntag auf der 2962 Meter hohen Zugspitze. Bis zum Dienstag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach für die Mittelgebirge noch einmal bis zu 20 Zentimeter Neuschnee voraus. Selbst im Flachland kann es weiß werden. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen fünf und zehn Grad. Auf den Straßen könne es sehr glatt werden, warnte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel.

Vielerorts krachte es bereits am Wochenede. Auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück wurden bei einem Unfall zwei Kinder verletzt. Auch in Baden-Baden verletzten sich gleich mehrere Menschen bei Glätte-Unfällen. Auf der Autobahn 70 bei Theres in Bayern kam es sogar zu einer Massenkarambolage. Ebenso auf der A23 in Schleswig-Holstein, bei der während eines starken Hagelschauers etwa 20 Fahrzeuge ineinander rasten. Auf der A7 im Allgäu krachten auf schneeglatter Fahrbahn nahe Betzigau vier Fahrzeuge ineinander. Dabei starb eine 18-Jährige. Zwölf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Darum spielt das Wetter verrückt

In den sozialen Netzwerken sorgt das Schneetreiben in der Republik für jede Menge Gesprächsstoff. Von Norden bis Süden - überall posten die Menschen Fotos oder Kommentare zum Wetterphänomen.

Doch was ist eigentlich der Grund für das launische Aprilwetter? Meteorologen führen das unbeständige Wetter darauf zurück, dass der Winter nicht weichen mag. Meere und Polargebiete sind noch kalt, in Höhenlagen liegt Schnee. Doch die Sonne steht schon wieder recht hoch und scheint jeden Tag etwas länger. Dringt dann wie in diesen Tagen kalte Polarluft nach Mitteleuropa vor, wird sie tagsüber über dem Land erwärmt. Es bilden sich Quellwolken, die für die bekannten Wetterkapriolen sorgen. Sonne und blauer Himmel wechseln immer wieder rasch mit Schauern und kurzen Gewittern ab, wobei oft Schnee, Graupel und Hagel fallen. Das trifft besonders zu, wenn zugleich ein stabiles Hochdruckgebiet über Nordwesteuropa und ein Tief über Skandinavien unser Wetter beeinflussen.

Schon oft hat der April in den vergangenen Jahren für extremes Wetter gesorgt. 1986 bibberte fast Deutschland bei Dauerfrost und Schnee. In Hamburg sanken die Temperaturen in der Nacht zum 12. April auf minus 6,5 Grad. Auf der Schwäbischen Alb zeigte das Thermometer sogar minus 4,7 - am Tag!

Doch ganz so schlimm wird es wohl nicht mehr. Zwar müssen wir uns noch etwas gedulden, aber für das kommende Wochenende mit dem Maifeiertag prophezeien Meteorologen Wetterbesserung. Ein Azorenhoch soll mehr Sonne und angenehmere Temperaturen bringen. Hoffentlich.

jek / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.