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Hitzewelle in Deutschland: Wo wird es heute schön, wo blitzt es?

Bei Temperaturen bis 36 Grad erlebt Deutschland derzeit eine sommerliche Phase. Doch während sich die einen über viel Sonne freuen können, kommt es in anderen Teilen des Landes zu Gewitter und Starkregen. Wir zeigen, wo.

Schwere Unwetter haben in Nordrhein-Westfalen für Schäden gesorgt

Blitze über Marl: Schwere Unwetter haben in Nordrhein-Westfalen für Schäden gesorgt

Die aktuelle Hitzewelle über Deutschland bringt nicht nur Sonnenschein und laue Nächte mit sich, sondern auch starke Unwetter. In der Nacht zum Freitag haben das viele Teile des Landes bereits zu spüren bekommen: In Nordrhein-Westfalen musste die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Keller liefern voll, Bäume stürzten um. Auch in Niedersachsen und Hamburg gewitterte es.

Im Westen und Nordwesten bleibt es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wolkig bis stark bewölkt, erneut können Schauer oder teils kräftige Gewitter auftreten. Im Tagesverlauf verschiebt sich die Gewitterzone weiter nach Osten. Die größte Unwettergefahr besteht dann in einem breiten Streifen von Rheinland-Pfalz und Hessen über Ostniedersachsen, Westthüringen bis nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg. "Es ist mit großem Hagel, heftigem Starkregen und schweren Sturmböen zu rechnen", heißt es vom DWD.

Andernorts zeigt sich das Wetter von seiner schönen Seite. Im Osten und Südosten bleibt es den ganzen Tag über freundlich und sehr sonnig. In der Lausitz rechnen Meteorologen mit Temperaturen bis zu 36 Grad. Ähnlich heiß soll es in Berlin und Brandenburg werden. Weiter südlich werden Temperaturen um die 30 bis 33 Grad erwartet. Am Samstag sollen die Schauer und Gewitter dann auch den Osten erreichen. Im Westen zeigt sich dann wieder die Sonne.


kis
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?