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Himmelsspektakel: Ein Super-Blauer-Blutmond kommt

Eine Konstellation, wie es sie seit Jahren nicht gegeben hat, zeigt sich Mittwochnacht am Himmel: Neben einer Mondfinsternis erstrahlt der Erdtrabant als Supermond und Blauer Mond.

Vollmond am 3.1.

Der Vollmond am Mittwoch ist bereits der zweite in diesem Januar

DPA

Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wird für Fans von spektakulären Naturschauspielen eine ganz besondere: Sie können nicht nur die erste von zwei totalen Mondfinsternissen in 2018 beobachten, auch das Phänomen des sogenannten Roten Monds oder Blutmonds ist zu sehen. Den Himmelsguckern in Deutschland bleibt das Spektakel allerdings verborgen: Wenn der Mond hierzulande aufgeht, ist die Finsternis bereits weitestgehend vorbei.

Der sogenannte Blutmond zeigt sich Menschen in Asien, Australien und der Westhälfte Nordamerikas. Die Bezeichnung stammt von dem kupferroten Licht, in dem der Mond bei einer totalen Mondfinsternis (Mofi) leuchtet. 

Im Vorfeld der Eklipse am Mittwoch machte auch die Bezeichnung Super-Blauer-Blutmond die Runde. Dahinter steckt eine Kombination des Mofi-Blutmonds mit den Begriffen Supermond und Blauer Mond. Diese beiden Bezeichnungen sind allerdings nicht für Wissenschaftler von Bedeutung, sondern höchstens für Statistiker.

Der Mond: Riesig und blau?

Supermond wird ein Vollmond genannt, bei dem der Erdtrabant unserem Planeten sehr nahe steht - dies ist am Mittwoch der Fall. Der Vollmond ist dann bis zu 14 Prozent größer und rund 30 Prozent heller als andere Vollmonde. Mit dem bloßen Auge können ungeübte Beobachter den Unterschied aber kaum wahrnehmen. Auch fehlt beim Blick zum Himmel der Vergleich zu anderen Vollmonden.

Die Bezeichnung Blauer Mond (englisch Blue Moon) bürgerte sich ein für den gelegentlich auftretenden zweiten Vollmond binnen einem Monat. In der Tat ist der Vollmond am Mittwoch der zweite in diesem Januar. Mit der Farbe des Monds hat der Blue Moon aber nichts zu tun.

Die zweite totale Mondfinsternis des Jahres findet am 27. Juli statt und wird auch von Deutschland aus zu beobachten sein. Denn diese Finsternis ist in Europa, Asien und Afrika zu sehen.

fri / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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