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Ältestes Wirbeltier Grönlandhai wurde etwa 400 Jahre alt - und endete als Beifang

Für diese Haie vergeht die Zeit im arktischen Eismeer langsamer als für andere Lebewesen.
 
Forscher haben ein Grönlandhai-Weibchen entdeckt, das etwa 400 Jahre alt wurde.
 
Es kam als etwa zu der Zeit auf die Welt, als in Europa der 30-jährige Krieg tobte
und René Descartes den Weg für die Aufklärung bereitete.
 
Mit 150 Jahren wurde es geschlechtsreif.
 
Zur gleichen Zeit fand in Frankreich die Französische Revolution statt.
Und Friedrich Schiller und Johann Wolfgang Goethe in Weimar zusammen.
 
Meeresbiologen der Universität Kopenhagen entdeckte das bisher älteste bekannte Wirbeltier.
 
Die Forscher untersuchten 28 Weibchen, die Fischern als Beifang ins Netz gegangen waren.
 
Anhand einer Radiokarbonmessung und der Größe der Tiere konnten sie das Alter ermitteln. Viele der Tiere waren mehr als 100 Jahre alt.
 
Wenig ist bisher über das Leben der Grönlandhaie bekannt.
 
Sie leben in Tiefen von bis 100 bis 2000 Metern und ernähren sich von Schnecken, aber auch  Fischen und Meeressäugern.
 
Den Rekord des  langlebigsten Tieres machen sie einem anderen  Meeresbewohner jedoch nicht streitig.
 
Es ist eine Muschel, die bei ihrer Entdeckung 507 Jahre alt war
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Als diese Hai-Dame auf die Welt kam, tobte in Europa gerade der 30-jährige Krieg. Als sie geschlechtsreif wurde, brach in Frankreich die Revolution aus. Forscher der Universität Kopenhagen haben einen Grönlandhai entdeckt, der 400 Jahre alt wurde. Nur ein anderes Meerestier ist langlebiger.

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