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Alkohol: Sachsen und Bayern trinken am häufigsten

Das Thema Alkohol spaltet Deutschland: Während 41 Prozent der Deutschen so gut wie nie Alkohol trinken, gehören Bier und Wein für 23 Prozent an zwei oder mehr Tagen in der Woche dazu. 7 Prozent trinken laut einer Infas-Umfrage sogar täglich Alkohol. Auch bei Region, Alter und Geschlecht ergeben sich bemerkenswerte Unterschiede.

Ein Prosit der Gemütlichkeit: Laut einer Umfrage trinken elf Prozent der Bayern täglich Alkohol

Ein Prosit der Gemütlichkeit: Laut einer Umfrage trinken elf Prozent der Bayern täglich Alkohol

Nicht nur an Silvester gehört Alkohol für viele Menschen zum Alltag. 7 Prozent der Deutschen konsumieren nach einer repräsentativen Infas-Umfrage täglich alkoholische Getränke. In Sachsen sind es sogar 15 Prozent und in Bayern 11 Prozent. Für die Studie im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) wurden insgesamt 3370 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt. 23 Prozent gaben an, an zwei oder mehr Tagen pro Woche Alkohol zu zu sich zu nehmen. 41 Prozent tränken dagegen so gut wie nie alkoholische Getränke.

"Gesunde vertragen geringe Mengen Alkohol meist gut, dennoch sollte er nicht täglich getrunken werden. Wer Medikamente einnimmt, sollte sich vor dem Alkoholkonsum vom Apotheker zu möglichen Wechselwirkungen beraten lassen", sagte Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Als Richtwert gelte, dass Männer pro Tag nicht mehr als 20 Gramm, Frauen nicht mehr als 10 Gramm Alkohol trinken sollten. Ein Glas Sekt (0,1 Liter) enthalte etwa 9 Gramm, ein halber Liter Bier etwa 18 Gramm Alkohol.

Die Häufigkeit des Alkoholkonsums hängt auch vom Alter und Geschlecht ab. 12 Prozent der Männer, aber nur 3 Prozent der Frauen trinken nach der Umfrage täglich. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller Frauen trinkt keinen oder nur sehr selten Alkohol, aber nur jeder vierte Mann (27 Prozent) lebt abstinent. Während 12 Prozent der Rentner täglich Bier oder Wein trinken, sind es in der Altersgruppe bis 29 Jahren nur 2 Prozent. In Familien mit kleinen Kindern ist Abstinenz am weitesten verbreitet, nur in einem von hundert Haushalten gehören Bier und Wein zum Alltag.

DPA / DPA
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