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Außer Kontrolle: USA wollen Spionagesatelliten abschießen

Er hat die Größe eines Kleinbusses, wiegt mehrere Tonnen und hat giftigen Treibstoff an Bord: ein Satellit, der im März auf die Erde zu stürzen droht. Nun will das US-Verteidigungsministerium den Flugkörper abschießen lassen. Ein Testlauf für das US-Raketenabwehrprogramm.

Das amerikanische Verteidigungsministerium will einen außer Kontrolle geratenen Spionagesatelliten abschießen, bevor er Anfang März auf die Erde stürzt. Der Satellit wiegt rund neun Tonnen und hat die Größe eines Kleinbusses. Eine von einem US-Kriegsschiff abgefeuerte Rakete des Typs SM-3 soll den Flugkörper vor dessen Eintritt in die Atmosphäre zerstören, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte. Man habe sich dazu entschlossen, weil nur schwer zu berechnen sei, wo das Wrack aufschlagen werde. Im Tank des Satelliten befindet sich der giftige Raketentreibstoff Hydrazin. Die farblose Flüssigkeit, deren Geruch an Ammoniak erinnert, kann die Haut verätzen. Zudem kann sie Dämpfe bilden, welche die Lunge schädigen.

Der Spionagesatellit wurde im Dezember 2006 in die Umlaufbahn geschossen. Kurz darauf brach der Funkkontakt ab und konnte nicht wiederhergestellt werden. Deshalb gibt es keine Möglichkeit, den Erdtrabanten zu steuern. Ziel des Abschusses mit einer Rakete sei, dass die Reste des Satelliten mit hoher Wahrscheinlichkeit in unbewohntem Gebiet einschlagen. James Cartwright, der Vize-Chef des US-Generalstabes erklärte, man wolle direkt auf den Tank zielen, damit der Treibstoff größtenteils ins Weltall austrete. Falls der erste Schuss daneben geht, soll es noch eine zweite, möglicherweise sogar eine dritte, Möglichkeit geben, den Satelliten zu treffen.

Mit dem Abschuss will die US-Regierung Medienberichten zufolge auch verhindern, dass das Satellitenwrack möglicherweise in falsche Hände gerät. Und: Sie kann beim Abschuss des Satelliten die SM-3 testen, die zum nationalen Raketenabwehrprogramm der USA gehört. Im vergangenen Jahr hatten die USA und andere Länder China kritisiert, nachdem die Regierung in Peking in einem Test einen eigenen funktionsuntüchtigen Wettersatelliten abschoss.

DPA/bub / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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