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Matthias Maurer Frage an Deutschlands nächsten Astronauten: "Was war das Härteste an der Ausbildung?"

Sehen Sie im Video: Das ist Deutschlands nächster ISS-Astronaut Matthias Maurer.




Jahrelang hat Matthias Maurer auf diesen Tag hingearbeitet. Ende Oktober 2021 soll es endlich so weit sein. Der deutsche ESA-Astronaut soll zum ersten Mal zur Internationalen Raumstation ISS starten, an Bord einer Dragon-Raumkapsel des US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens SpaceX. Auf der ISS angekommen, will der 51-Jährige die Schönheit der Erde aufsaugen, sagt er. Ein Außenbordeinsatz könnte ein Höhepunkt werden. "Ich wurde oft gefragt, was war eigentlich das Härteste an dieser Astronauten-Ausbildung. Dann sage ich immer, das Training unter Wasser in einem Raumanzug ist körperlich anstrengend, ist aber auch mental total anstrengend, weil ich muss immer 100 Prozent konzentriert sein, dass ich meine Sicherheit im Blick habe, dass ich angeschnallt bin. Ich möchte ja nicht wegdriften und dann zu Weltraumschrott werden. Gleichzeitig muss ich natürlich auch meine Arbeit leisten. Das heißt, ich muss gucken, wie ich mich fortbewege, wie ich dann meine Experimente oder die Aggregate, die ich installieren muss, wie ich das bewege, wie ich das installiere. Und gleichzeitig muss ich kommunizieren, kommunizieren mit meinem Partner, wir sind immer zu zweit draußen, aber auch mit dem Kontrollzentrum unten auf der Erde." Maurer soll rund ein halbes Jahr im All verbringen und im April 2022 zur Erde zurückkehren. Er ist einer von aktuell sieben aktiven Astronautinnen und Astronauten der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Der Werkstoffwissenschaftler freut er sich besonders auf Versuche mit neuen Materialien im Weltall, die "wir dann hoffentlich bald im Erdalltag wiederfinden werden", sagt er.
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Ende Oktober 2021 fliegt Matthias Maurer zum ersten Mal zur ISS. Der deutsche Esa-Astronaut soll rund ein halbes Jahr im All verbringen und im April 2022 zur Erde zurückkehren. Vorher verrät der 51-Jährige, was der härteste Teil seiner Ausbildung war.

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