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Treibstoffproblem: Countdown schon bei Null: SpaceX bricht Raketenstart in letzter Sekunde ab

Das Unternehmen SpaceX arbeitet daran, Trägerraketen mehrmals zu verwenden, um die Raumfahrt günstiger zu machen. Der Start der "Falcon 9" musste jedoch erneut verschoben werden. Im Juni letzten Jahres war eine "Falcon 9" beim Start explodiert.

Die "Falcon-9"-Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX konnte nicht starten

Die "Falcon-9"-Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX konnte nicht starten

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat zum dritten Mal binnen weniger Tage den Start einer "Falcon-9"-Trägerrakete zum Transport eines Telekommunikationssatelliten verschoben. Der geplante Start am Sonntag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral wurde in letzter Sekunde abgebrochen, wie SpaceX-Chef Elon Musk mitteilte. Grund sei ein Treibstoffproblem.

Zuvor hatte sich der Start bereits um eine halbe Stunde verzögert. Ein Schiff war in die Sperrzone vor der Küste des Bundesstaats Florida gefahren, wie Musk mitteilte. "Start abgebrochen nach Alarm wegen niedriger Schubkraft", schrieb der Firmenchef später im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Steigende Sauerstofftemperatur nach Stopp wegen Schiffs und Heliumblase lösten Alarm aus."

SpaceX muss neuen Starttermin suchen

Der Abbruch erfolgte laut SpaceX-Sprecher John Insprucker tatsächlich im allerletzten Moment, als der Countdown schon bei Null angekommen war. Ein neuer Starttermin sei noch nicht festgelegt worden.

Es war bereits der dritte Aufschub des Raketenstarts seit Mittwoch vergangener Woche. Die Rakete sollte einen Satelliten des luxemburgischen Unternehmens SES ins All befördern. Der sehr schwere SES-9 soll in einer Höhe von mehr als 35.000 Kilometern über dem Äquator kreisen und der Telekommunikation in mehreren Ländern Asiens und des Pazifikraums dienen. "Wir werden SES-9 hundert Mal so hoch absetzen wie die Internationale Raumstation", sagte Projektkoordinatorin Lauren Lyons.

Erst im Januar erlitt SpaceX einen Rückschlag

Im Juni vergangenen Jahres war eine "Falcon-9"-Rakete, die zur Internationalen Raumstation ISS fliegen sollte, zwei Minuten nach dem Start explodiert. Der Grund war damals das Durchbrechen einer defekten Strebe. Dadurch löste sich eine Heliumflasche in der Rakete, die mit hoher Geschwindigkeit auf den Tank prallte.

SpaceX arbeitet an der Entwicklung wiederverwertbarer Trägerraketen. Zuletzt erlitt das Unternehmen Mitte Januar erneut einen Rückschlag, als eine "Falcon-9"-Rakete zunächst zwar erfolgreich einen Satelliten ins All brachte - dann jedoch bei der Landung auf einer Plattform im Pazifik auseinanderbrach. Ziel von SpaceX ist es, seine Trägerraketen mehrmals zu verwenden, um die Raumfahrt kostengünstiger und nachhaltiger zu machen.



kis / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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