Planetensystem

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Zeitraffer-Video zeigt erstmals Planeten, die sich um einen fremden Stern bewegen

12 Jahre in viereinhalb Sekunden Zeitraffer-Video zeigt erstmals Planeten, die sich um einen fremden Stern bewegen

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12 Jahre im Zeitraffer – Astrophysiker Jason Wang hat ein beeindruckendes und einzigartiges Video eines Planetensystems erstellt. Es zeigt Aufnahmen aus 12 Jahren Planetenbewegungen des Systems HR8799 verkürzt auf viereinhalb Sekunden. Der Wissenschaftler der Northwestern University zeigt in dem Zeitraffervideo, wie vier Planeten - jeder massereicher als der Jupiter - um ihren Stern kreisen. Der schwarze Kreis in der Mitte der Aufnahmen deckt den zentralen Stern ab, damit die um den Stern kreisenden Planeten zu erkennen sind. Nicht nur zeigt das Video erstmals die Planetenbewegungen des 133,3 Lichtjahre von der Erde entfernten Planetensystems, es ist das erste Video dieser Art überhaupt. Jason Wang berichtet begeistert: "Normalerweise ist es schwierig, Planeten in ihrer Umlaufbahn zu beobachten. Es ist zum Beispiel nicht offensichtlich, dass Jupiter oder Mars unsere Sonne umkreisen, weil wir im selben System leben und keinen Blick von oben haben." Er hoffe, es ermöglicht den Menschen, sich an etwas Wunderbarem zu erfreuen. Wang und seine Kollegen reisen Jahr für Jahr zum W. M. Keck-Observatorium auf dem Gipfel des Mauna Kea in Hawaii. Nach 12 Jahren der Beobachtung veröffentlichte Wang das Video, das den gesamten Zeitraum in einem komprimierten 4,5-Sekunden-Zeitraffer zeigt. "Wissenschaftlich gesehen bringt es nichts, wenn man sich die umlaufenden Systeme in einem Zeitraffervideo ansieht, aber es hilft anderen zu verstehen, was wir untersuchen", sagt Wang. HR8799 ist ein kompakter Stern, der im Sternbild Pegasus liegt. Im Vergleich zu unserer Sonne ist er 1,5-mal massereicher und etwa 5-mal leuchtstärker. Das System entstand vor etwa 30 Millionen Jahren, nachdem die Dinosaurier ausgestorben waren.
Planet Sonne: Video zeigt 264.000 Kilometer lange Feuerschlucht

Plasma-Ausbrüche und Eruptionen 264.000 Kilometer lang: Video zeigt gigantische Feuerschlucht auf der Sonne

Sehen Sie im Video: 264.000 Kilometer lang – Video zeigt gigantische Feuerschlucht auf der Sonne.














Die aufgenommen Bilder stammen vom Sonnenforschungssatelliten „Solar Dynamics Observatory" der NASA.     Die Schlucht ist circa 20.000 Kilometer tief und circa  264.000 Kilometer lang. Zum Vergleich: Der Grand Canyon in Arizona ist 1,6 Kilometer tief und 446 Kilometer lang.
Die Feuerschlucht hat zu Plasma-Ausbrüchen und Eruptionen geführt. Das hat zur Folge das geomagnetische Stürme die Erde erreichen - wenn wahrscheinlich auch nur in milder Form. Das bedeutet, dass in den kommenden Tagen vermutlich eine höhere Präsenz von Polarlichtern am Himmel zu sehen sein wird. Außerdem können die geomagnetischen Stürme für einige Interferenzen mit Satelliten und Elektronik sorgen.
Es ist nicht das erste mal, dass wir Zeuge einer Feuerschlucht auf der Sonne werden. 2013 veröffentlichte die Nasa dieses Video von einem massiven Riss in der Sonne. Diese Schlucht war sogar nochmal rund 60.000 Kilometer länger als die aktuelle.
Gigantische Explosionen: Sonne dreht diesen Monat so richtig auf – 2025 soll Maximum erreicht sein

Atemberaubende Aufnahmen Gigantische Explosionen: Sonne dreht diesen Monat so richtig auf – 2025 soll Maximum erreicht sein

Sehen Sie im Video: Sonne dreht diesen Monat so richtig auf – 2025 soll Maximum erreicht sein.




Atemberaubende Bilder aus dem Weltall: 


Hinter der Sonne liegen arbeitsreiche Wochen. 


Der Stern hat eine Reihe riesiger Eruptionen erlebt, die Plasma in den Weltraum geschleudert haben.


Der stärkste Massenauswurf fand am 15. Februar kurz vor Mitternacht statt:  


Eine Eruption der Klasse X – auf der Rückseite der Sonne. 


„Das ist erst die zweite aktive Region auf der anderen Seite dieser Größe seit September 2017“ – Astronom Junwei Thai von der Stanford Universität gegenüber der App Space Weather Live.


Da das Flackern von der Erde weggerichtet war, ist es unwahrscheinlich, dass die Mega-Eruption von unserem Planeten aus zu sehen war.  


Sonneneruptionen können an vielen Stellen der Sonnenoberfläche entstehen. Von dort breiten sich die Eruptionen vorwiegend in radialer Richtung ins All aus.


Auch wenn die Eruption nicht auf die Erde gerichtet war, könnte das Ereignis signalisieren, dass etwas Interessantes auf dem Weg ist. 


Dieser Meinung sind die Experten von “Space Weather Live”, einer Webseite und App, die das Weltraumwetter untersucht und darstellt. 


Space Weather Live geht davon aus, dass die Sonne im Februar jeden Tag ausgebrochen ist – an einigen Tagen seien sogar mehrere Eruptionen aufgetreten. 


Während uns die Sonne auf der Erde mehr oder weniger konstant vorkommt, durchläuft der Stern tatsächlich elf Jahre dauernde Aktivitätszyklen mit einem klar definierten Minimum und Maximum. 


Dieser Zyklus basiert auf dem Magnetfeld der Sonne, das sich alle elf Jahre umdreht. 


Als Flare oder chromosphärische Eruption bezeichnet man einfache Plasma-Magnetfeldbögen.


Wissenschaftler fanden heraus, dass wir uns in einem der stärksten Zyklen aller Zeiten befinden. 


Das Sonnenmaximum soll im Juli 2025 erreicht sein.