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stern-Umfrage: Viele Deutsche bewerten Schulsystem als mangelhaft

Trotz zahlreicher Reformbemühungen bleibt Bildung das Sorgenkind der Deutschen: Mit dem derzeitigen Schulsystem sind in einer stern-Umfrage des Forsa-Instituts 62 Prozent der Bürger unzufrieden.

Trotz zahlreicher Reformbemühungen bleibt Bildung das Sorgenkind der Deutschen: Mit dem derzeitigen Schulsystem sind stern-Umfrage des Forsa-Instituts für 62 Prozent der Bürger unzufrieden. 42 Prozent der Befragten sagten sie seien "weniger zufrieden", 20 Prozent sind sogar "überhaupt nicht zufrieden" mit der schulischen Ausbildung, wie der stern am Mittwoch berichtet.

27 Prozent der insgesamt 1.000 Befragten äußern sich "zufrieden" mit dem deutschen System. Lediglich drei Prozent sind "sehr zufrieden". Viele Deutsche wollen sogar einige Reformen rückgängig zu machen. 57 Prozent der Deutschen hätten gern, dass die auf acht Jahre verkürzte Gymnasialzeit wieder auf neun Jahre verlängert wird. 38 Prozent lehnen dies ab. Ein bundesweit einheitliches Schulsystem befürworten 80 Prozent der Befragten.

Kein eindeutiges Bild ergibt sich bei der Frage, ob Kinder länger zusammen lernen sollten. Laut stern-Umfrage sprachen sich 59 Prozent der Befragten für eine längere Grundschulzeit aus. Dabei sind 42 Prozent für sechs Jahre, 17 Prozent sogar für ein noch längeres gemeinsames Lernen. An der vierjährigen Grundschulzeit, wie sie bislang in den meisten Bundesländern üblich ist, wollen 38 Prozent festhalten.

APN / APN
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?