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Gefährdete Insekten Elf Tipps, mit denen Sie zum Bienenretter werden

Eine Biene sitzt auf einer Blüte
Bienen lieben bestimmte Blüten - wie Lavendel
© TommL / Getty Images
Wussten Sie schon? Auch Ameisengift kann Bienen töten. Und die Insekten fliegen längst nicht jede Blüte an. Wir verraten, wie Sie zum Bienenretter werden.

1. Bienenweide anlegen

Dabei regionale und mehrjährige Saatgut-Mischung wählen. Zum Beispiel "Veitshöchheimer Bienenweide".

2. Insektenhotel eröffnen

Dafür ist Platz im kleinsten Garten. Ein Maschendraht davor schützt die Bewohner vor hungrigen Vögeln.

3. Beikräuter im Garten dulden

Rasen nicht raspelkurz mähen. In ein paar Ecken die Natur wuchern lassen.

4. Lasst Küchenkräuter blühen

Im Balkonkasten oder Beet Bohnenkraut, Borretsch, Minze, Salbei, Schnittlauch, Thymian oder Zitronenmelisse nicht abschneiden.

5. "Bienen-Tankstelle" auf dem Balkon

Lavendel oder Thymian sind ideal – sie blühen lange.

6. Mut zur Wildnis!

Totholz im Garten liegen lassen. Kleine Stein-, Kies- oder Sandhaufen nicht wegräumen.

7. Sträucher pflanzen

Am besten einheimische und erst im Frühjahr zurückschneiden.

8. Kein Gift im Hobbygarten

Auf Insektizide und Unkrautvernichter verzichten. Lieber Brennesseljauche verwenden. Auch Ameisengift kann Bienen töten.

9. Nützlinge statt Pestizide

Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen oder Raubwanzen killen Schädlinge effektiv. Man kann sie für wenig Geld kaufen und per Post schicken lassen.

10. Falsche Blüten meiden

Manche Blumen sehen gut aus, bieten aber weder Nektar noch Pollen. Dazu gehören Geranien, Pelargonien, Fleißige Lieschen oder Forsythien.

11. Krokusse stecken

Früh im Jahr und im Herbst blüht wenig. Schwertliliengewächse sind dann ideales Bienenfutter.

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