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Brückenechse: Vater mit 111 Jahren

Im stolzen Alter von 111 Jahren ist ein Reptil in Neuseeland Vater geworden. Die elf Nachfahren der Brückenechse "Henry" kamen am Montag im Southland Museum zur Welt. "Henry" zeigte wieder Interesse am anderen Geschlecht, seit ihm 2002 ein Genitaltumor entfernt wurde.

Im März vergangenen Jahres paarte sich "Henry" mit seiner Partnerin "Mildred", die zwischen 70 und 80 Jahre alt ist. Das Southland Museum hofft nun, "Henry" regelmäßig zur Aufzucht heranziehen zu können. Dem Museum zufolge war es das erste Mal, dass sich "Henry" in Gefangenschaft paarte. Was vorher in der freien Wildbahn geschah, ist aber unklar. Männliche Tuataras erreichen mit 20 die Geschlechtsreife. In Neuseeland leben nach Schätzungen noch etwa 50.000 der Tiere. Im Southland Museum kamen in den vergangenen zwei Jahren 42 Brückenechsen zur Welt; insgesamt leben dort nun 72 der Reptilien.

Die vom Aussterben bedrohte Brückenechse wird bis zu 80 Zentimeter groß. Zu ihren Eigenheiten gehören zwei Reihen von Zähnen im Oberkiefer und eine Reihe im Unterkiefer. Die Tiere leben nur in Neuseeland, jetzt in besonderen Schutzgebieten, wo sie keine natürlichen Feinde haben wie Ratten haben. Laut Hazley können sie 150 bis 250 Jahre alt werden.

Brückenechsen, oder Tuatara, sind die Nachfahren einer Art, die gemeinsam mit Dinosauriern bereits vor 225 Millionen Jahren auf der Erde lebte. Die Echsen werden deswegen oft als lebende Fossilien bezeichnet.

AP / AP
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?