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Spinne, Schlange, Salamander: Das sind die acht giftigsten Tiere Deutschlands

Auch in Deutschland leben giftige und gefährliche Tiere – darunter Spinnen und Schlangen. Diesen acht Tieren sollten Sie in der Natur besser aus dem Weg gehen. 

Spinne, Schlange, Salamander: Das sind die acht giftigsten Tiere Deutschlands

Im Sommer wimmelt es nur so vor Insekten und Tieren. Einige können dem Menschen gefährlich werden. So ist der Stich von Wespen, Bienen und Hornissen eine ernste Gefahr für Allergiker. Daher gilt: Immer ein Notfallset bei sich tragen und im Zweifelsfall den Arzt alarmieren. Juckreiz und Schmerzen nach einem Stich lassen sich durch Kühlen mit kaltem Wasser lindern.

Gleiche Farbe, anderes Tier: Der Feuersalamander lebt in Mittelgebirgen. Er sondert ein Gift ab, das auf der Haut brennt. Bitte nicht berühren!

Die Kreuzotter ist ebenfalls giftig, gilt aber als scheu. Bisse sind daher selten. Die Symptome variieren von Übelkeit bis hin zu Atemproblemen. Unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Ungemütlich kann auch dieser Zeitgenosse werden: die Spinne Ammen-Dornfinger. Der Biss der Giftspinne ist schmerzhaft, in der Regel aber harmlos. Sie ist eigentlich friedliebend, beißt aber zu, wenn sie sich gestört fühlt. Angriffslustig ist sie vor allem im Hochsommer während der Paarungszeit. Das Tier verteidigt dann die abgelegten Eier, die sich in Nestern zwischen Grashalmen befinden. Der Bund Naturschutz rät daher, die Gespinste der Tiere zu meiden.

Stiche und Bisse sind leicht zu vermeiden

Wussten Sie schon? So gut wie jede Spinne ist giftig. Die Tiere brauchen das Gift, um ihre Beute zu betäuben. Allerdings können nur wenige Spinnen die Haut des Menschen durchstechen.
Neben dem Dornfinger gelingt das in Deutschland der Kreuzspinne. Mögliche Folgen eines Bisses: Die Haut juckt, ähnlich einem Mückenstich. Bei Allergikern kann er zu einem allergischen Schock führen.

Doch das wohl gefährlichste Spinnentier in Deutschland ist wesentlich kleiner und wird daher häufig unterschätzt: die Zecke. Sie kann Krankheiten wie FSME und Borreliose übertragen. Daher gilt: Nach jedem Spaziergang gründlich die Haut absuchen – auch zwischen den Zehen. Bildet sich innerhalb weniger Tage oder Wochen ein roter Kreis um einen Zeckenbiss, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen. Unter Umständen hat die Zecke dann Borreliose-Erreger übertragen. Die Infektion kann mit Antibiotika behandelt werden.

Tatsächlich sind Stiche und Bisse oft vermeidbar. Und zwar indem man den Lebensraum der Tiere respektiert und ihnen nicht zu nahe kommt.

ikr