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Hurrikan verliert an Kraft: "Richard" verursacht Überschwemmungen

Der Hurrikan "Richard" ist in der Nacht zum Montag über Belize und den Norden von Guatemala gefegt, regional kam es zu Überschwemmungen. Insgesamt verlor "Richard" an Kraft und es wird damit gerechnet, dass er zum tropischen Sturm zurückgestuft wird.

Der Hurrikan "Richard" ist in der Nacht zum Montag über Belize und den Norden von Guatemala gefegt, regional kam es zu Überschwemmungen. Seine Windgeschwindigkeit erreichte beim Auftreffen auf Land rund 150 Stundenkilometer, wie das US- Hurrikanzentrum in Miami mitteilte. Über das Ausmaß der Schäden lagen zunächst keine genauen Berichte vor, Meldungen wurden nach Tagesanbruch in der Region erwartet.

Der US-Fernsehsender CNN zeigte Bilder von Schäden durch den heftigen Wind und Überschwemmungen in Küstennähe. Für besonders gefährdete Städte waren am Vorabend Schutzmaßnahmen erlassen worden, Schiffe blieben in den Häfen.

"Richard" soll dem Hurrikanzentrum zufolge nach seinem Landgang rund 50 Kilometer südwestlich der Hafenstadt Belize-Stadt an Kraft verloren haben. Meteorologen gehen davon aus, dass der Hurrikan im Laufe des Tages wieder zum tropischen Sturm zurückgestuft werden könnte. Er hatte sich vor gut einer Woche über der Karibik gebildet und war zuletzt ein Hurrikan der Stufe 1.

Berechnungen zufolge wird "Richard" in seinem weiteren Verlauf zunächst in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) über den Süden der mexikanischen Halbinsel Yucatán hinwegziehen und dann in den Golf von Mexiko gelangen. In der diesjährigen Regenzeit sind in der Region bisher mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen

DPA / DPA
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