„Don't worry, be happy“ – es gibt wahrscheinlich kein Lied, das mehr Ohrwürmer verursacht (hat). Die leichtfüßige Melodie und seine klare Botschaft machten Bobby McFerrins Song zum Welthit. Denn das Lied hat etwas Zeitloses, Hoffnungsvolles. Die Zeilen transportieren auch knapp 40 Jahre nach dem Debüt einen Optimismus, der ansteckend ist – und davon kann man schließlich nie genug haben. Schließlich ist gute Laune gesund. Sie schützt zum Beispiel gegen Depressionen, und fördert Resilienz und das Sozialleben.
Wenn wir lachen, erlebt der Körper ein kleines Feuerwerk: Die Atmung vertieft sich, das Herz schlägt schneller, und die Durchblutung wird angeregt. Vergleichbar ist das mit einem Mini-Workout. Gleichzeitig kann herzhaftes Lachen entspannend wirken. Denn währenddessen werden einerseits Glücksbotenstoffe ausgeschüttet und das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert, andererseits hemmt das Lachen die Ausschüttung von Stresshormonen. Wir fühlen uns gelöster.
Studien deuten außerdem darauf hin, dass regelmäßiges Lachen wie ein kleiner Booster fürs Immunsystem wirken und das Herz schützen könnte – die Nachweise dafür sind aber dünn. Wofür es keine Nachweise benötigt: Lachen macht einfach Spaß und verbindet.
Lustiges Tierwissen für unterwegs
Zurück zu unserem Ohrwurm „Don't worry, be happy“. Der Satz ist inzwischen so bekannt, dass er abgedroschen klingt. Weniger bekannt ist, dass er nicht aus der Feder von Bobby McFerrin stammt. Der Satz ist das Erbe eines anderen Mannes. Der Legende nach sollen es die letzten Worte des indischen Gurus und Mystikers Meher Baba gewesen sein, der sich danach 44 Jahre lang bis zu seinem Tod in Schweigen hüllte. Baba kennt heute niemand mehr, seine Weisheit „Mach’ dir keine Sorgen, sei glücklich“ aber ist dank des Liedes in Erinnerung geblieben.
In der Fotostrecke haben wir zehn Fakten über zehn Tiere zusammengetragen, die vielleicht unnütz sind, aber ein wenig dabei helfen, die Sorgen des Lebens einmal kurz zu vergessen.