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Zoo Miami So sieht es aus, wenn ein 200 Kilo schwerer Gorilla zum Corona-Test muss


Nach einer Auseinandersetzung mit seinem Bruder musste ein Gorilla in Miami zum Tierarzt – unter anderem zum Corona-Test. Das ist bei einem fast 200 Kilo schweren Tier ein echter Kraftakt.

Auch ein Gorilla muss mal zum Arzt. Bei Shango, einem 31 Jahre alten Gorilla aus dem Zoo Miami, war eine Auseinandersetzung mit seinem Bruder Barney der Grund des Besuchs. Solche Kämpfe kommen vor, nur selten allerdings gibt es dabei ernsthafte Verletzungen. Offenbar war Barney im direkten Duell überlegen, Shango musste anschließend mit einigen Bisswunden zum Doktor. Bei der Gelegenheit nahm der Tierarzt des Zoos auch noch einige weitere Behandlungen vor, unter anderem wurde der riesige Affe auch auf das Coronavirus getestet.

Das ist bei einem Tier, das fast 200 Kilogramm wiegt und allein durch diese Masse schon gefährlich werden kann, ein echter Kraftakt. Auf Facebook veröffentlichte der Zoo Fotos, die zeigen, wie eine solche Behandlung vonstatten geht – die Bilder sind durchaus beeindruckend. Shango wurde betäubt, fixiert und anschließend auf einem Tisch behandelt.

Gorilla bekommt Rundumcheck im Krankenhaus

In erster Linie ging es darum, die Bisswunden zu versorgen, die ihm sein Bruder beigebracht hatte. Da Gorillas mit unglaublicher Kraft zubeißen können, musste mit einer Röntgenuntersuchung auch sichergestellt werden, dass Shango keine Schäden an seinen Knochen erlitten hat. Außerdem wurde der Affe einer gründlichen Zahnreinigung unterzogen, gewogen, geimpft und – da bei ihm eine leicht erhöhte Temperatur festgestellt wurde – zur Vorsicht auch auf Corona getestet. Der Test fiel negativ aus, wie der Zoo mitteilte.

Damit Shango nicht so lange unter Betäubung stehen musste, wurden von den Ärzten im Tierkrankenhaus mehrere Behandlungen gleichzeitig durchgeführt, erklärte der Zoo. Shango ist mittlerweile guter Dinge und in sein Gehege zurückgekehrt. Dieses teilt er sich noch mit dem Bruder, mit dem er aneinandergeraten war – der Zoo überlegt allerdings, die beiden Affen nach dem jüngsten Vorfall zu trennen.

Quelle: Zoo Miami auf Facebook

epp

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