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Ölleck im Golf von Mexiko: BP verzichtet womöglich auf Versiegelung

Zehn Meter noch, dann wäre die Entlastungsbohrung am Ziel, das Ölleck könnte direkt an der Quelle versiegelt werden. Doch der Ölkonzern BP hält dies - unter bestimmten Voraussetzungen - nicht mehr für notwendig, was den Einsatzleiter zu zynischen Kommentaren verleitet.

Die Versiegelung des Öllecks im Golf von Mexiko direkt an der Quelle im Meeresboden findet vielleicht nun doch nicht statt - weil sie nicht mehr nötig ist. BP führte am Donnerstag wichtige Tests durch: Der Konzern wollte herausfinden, ob das Verstopfen des Bohrlochs von oben mit Zement bereits so erfolgreich war, dass auf den bisher geplanten "Bottom Kill" verzichtet werden kann. Ein Drucktest soll Klarheit bringen. Sollte sich dabei jedoch herausstellen, dass der Druck zugenommen habe, könne dies ein Anzeichen dafür sein, dass in den wenigen Zentimetern zwischen der Steigleitung und den umliegenden Gesteinsschichten immer noch Öl fließe. Dann müsse wie bislang geplant auch über den Entlastungsbohrschacht Schlamm und Zement in die Quelle gepumpt werden, um sie völlig zu verschließen.

Am Freitag soll entschieden werden, ob die Bohrungen des für das Manöver nötigen Nebenzugangs noch fortgesetzt werden, sagte der Einsatzleiter der Regierung, Thad Allen. "Wir könnten die Opfer unseres eigenen Erfolges geworden sein." Er sprach aber von einer nur "kleinen Möglichkeit", dass es nicht mehr zu dem "Finale" kommt.

Zehn Meter vom Ziel entfernt

Der Nebenzugang ist nur noch rund zehn Meter vom Ölreservoir rund 4000 Meter tief im Meeresgrund entfernt. Die Bohrarbeiten waren vor wenigen Tagen wegen schlechten Wetters unterbrochen worden.

In der vergangenen Woche hatte BP das Steigrohr im Meeresboden von oben mit Schlamm und Zement verstopft. Bislang wurde dieser Zustand nicht als dauerhafte Lösung angesehen. In einem letzten Schritt wollte man die Quelle auf die gleiche Weise versiegeln, das heißt, Zement soll durch den Nebenzugang gepumpt werden. Dadurch soll vor allem sichergestellt werden, dass auch ein Hohlraum um das zur Quelle führende Bohrloch-Rohr völlig abgedichtet ist. Wie Allen erläuterte, ist dies aber möglicherweise durch den "Top Kill", das Einleiten des Zements von oben, erreicht worden. So oder so werde der Ring versiegelt sein, sagte der Admiral. "Unsere Frage ist, ob das schon geschehen ist."

Ärger auch an anderer Front

Seit der Explosion der BP-Plattform "Deepwater Horizon" am 20. April waren aus dem lecken Bohrloch nach Behördenangaben rund 780 Millionen Liter Rohöl ausgelaufen. Damit ist das Unglück der größte Ölunfall der Geschichte.

Die Folgen der Ölkatastrophe sind nicht das einzige Problem, mit dem sich die BP-Manager beschäftigen müssen. Vorwürfe aus den USA, der Konzern habe Einfluss auf die Freilassung des Lockerbie-Attentäters genommen, stehen weiter im Raum. Jetzt wird das Unternehmen für Sicherheitsverstöße nach einem tödlichen Unfall zur Kasse gebeten. BP muss 50,6 Millionen Dollar (39,5 Millionen Euro) zahlen, weil in einer Raffinerie in Texas City die Sicherheit nach einer schweren Explosion nicht ausreichend verbessert wurde. Vor fünf Jahren waren dort 15 Arbeiter gestorben und 170 verletzt worden.

"Die Höhe der Strafe spiegelt in gerechter Weise BPs Missachtung der Arbeitsplatz-Sicherheit wider", sagte US-Arbeitsministerin Hilda Solis am Donnerstag. BP verpflichtete sich im Rahmen eines Vergleichs zusätzlich, in den kommenden Jahren 500 Millionen Dollar in den Schutz der Mitarbeiter in der Raffinerie zu stecken.

"Wir haben die Sicherheit unserer Anlagen in Texas City über die vergangenen fünf Jahre bereits deutlich verbessert", sagte der Chef des BP-Raffineriegeschäfts in den USA, Steve Cornell. Mehr als eine Milliarde Dollar seien in die Maßnahmen geflossen. Die Beseitigung der Schäden aus der Ölpest im Golf von Mexiko hat BP bislang sechs Milliarden Dollar gekostet.

swd/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(