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Ölpest im Golf von Mexiko: USA bitten Ausland um Hilfe

Während BP mit einem erneuten Versuch begonnen hat, das Ölleck im Golf von Mexiko zu stoppen, hoffen die USA beim Kampf gegen die Katastrophe jetzt auf das Ausland. Die Hurrikan-Saison steht vor der Tür - vielleicht haben Nachbarländer oder gar die Niederlande die rettende Idee.

Die USA suchen ausländische Hilfe im Kampf gegen die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Die US-Regierung denke dabei an Unterstützung aus Ländern wie die Niederlande, Kanada und Mexiko, sagte Admiral Thad Allen, Washingtons Einsatzleiter. Es gehe dabei besonders um Unterstützung, wie das Ölleck in der jetzt beginnenden Hurrikansaison geschlossen werden kann.

Zugleich sagte Allan am Dienstag, BP habe mit einem neuen Anlauf begonnen, den Ölfluss in 1500 Meter Tiefe zumindest einzudämmen. Die Experten seien dabei, das defekte Steigrohr abzusägen. Dies könne 24 bis 36 Stunden dauern, sagte Allan.

Dann solle ein Auffangbehälter über der Öffnung platziert und das Öl über ein Rohr auf ein Schiff abgeleitet werden. Experten warnen, bei der Operation könnte zeitweise 20 Prozent mehr Öl als zuvor austreten.

DPA / DPA