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Seaworld: Drei tote Orcas in Vergnügungspark in Texas

Innerhalb von nur sechs Monaten sind im Seaworld in Texas drei Orcas gestorben. Jetzt wird über den Umgang mit den Schwertwalen bei Shows in Vergnügungsparks diskutiert.

Schon drei Orcas wie dieser sind im Vergnügungspark Seaworld in Texas gestorben

Schon drei Orcas wie dieser sind im Vergnügungspark Seaworld in Texas gestorben

Nach dem dritten Tod eines Wales in dem Vergnügungspark Seaworld im texanischen San Antonio hat die Diskussion um Wal-Shows in den USA an Fahrt aufgenommen. Der Park hatte am Montag bekanntgegeben, dass der 18 Jahre alte Schwertwal Unna möglicherweise an den Folgen einer Pilzinfektion gestorben sei. Zuvor war im Juli ein neugeborener Beluga in der Seaworld in San Antonio verendet, im November starb der Beluga Stella nach einer Magen-Darm-Erkrankung.

Genaue Todesursache noch unklar

"Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Unnas Tod mit Stressfaktoren in seiner Umgebung zu tun hat", heißt es in einem Statement von Seaworld. Die genaue Todesursache müsse noch geklärt werden. Es gebe keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen den drei Todesfällen innerhalb von nur sechs Monaten.

Im November hatte die Seaworld im kalifornischen San Diego angekündigt, ihre umstrittenen Wal-Shows einzustellen. Kurz zuvor hatten die kalifornischen Behörden die Aufzucht von Schwertwalen, oft auch Orcas oder Killerwale genannt, in Gefangenschaft verboten. Die Umsätze bei Seaworld sind rückläufig.

jen / DPA