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Tierplage: Wildschweine in Berlin lassen die Sau raus

Immer mehr Wildschweine verlassen die Berliner Wälder und ziehen ins Stadtgebiet. Dort verwüsten sie private Grundstücke und öffentliche Grünanlagen.

Immer mehr Wildschweine verlassen die Berliner Wälder und ziehen ins Stadtgebiet. Dort verwüsten sie private Grundstücke und öffentliche Grünanlagen. Um in die Gärten zu gelangen, heben sie Zäune hoch oder springen sogar über bis zu 1,20 Meter hohe Einfriedungen, berichtet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Sie schlitzen Müllsäcke auf oder blockieren den Verkehr. Und die Schwarzkittel bringen die Berliner gegeneinander auf: Tierschützer attackieren Jäger, Gärtner beschimpfen Nachbarn.

"Waidmänner" gingne recht brutal vor

Die Stadtentwickler sprechen von einem "Konflikt, der in dieser Dimension völlig neu ist und oft sehr emotional ausgetragen wird". Die einen werfen den im Stadtgebiet tätigen Jägern und Behörden Untätigkeit vor. Die anderen fordern das Recht der "friedlichen" Tiere auf ihren neuen Lebensraum ein. "Besonders liebevoll widmet sich der Stadtbewohner oft den kleinen schutzbedürftigen Frischlingen und ihrer herzerfrischenden Art", klagt die Senatsverwaltung.

Ein Dienstagnachmittag in Schmargendorf, Bezirk Wilmersdorf, im Südosten der Hauptstadt: "Waidmänner" der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung machen sich auf, ihren Job zu erledigen. Die alternative "tageszeitung" berichtet weiter: "Als die kleinen Schweinchen zutraulich auf die Jäger zutrappelten, drückten die den Abzug ihrer Gewehre. Insgesamt fielen den Behördenbüchsen zwölf Schweine zum Opfer. Die Anwohner sprechen von einem 'Gemetzel'."

Militante Tierschützer machen Front

Landschaftsplanerin Ingrid Cloos von der Jagdbehörde der Senatsverwaltung sagt, oft würden diejenigen, "die uns eigentlich helfen", von tierliebenden Berlinern verdroschen und bekämen die Reifen ihrer Autos aufgeschlitzt. Dabei verursachten die Wildschweine im Stadtgebiet "handfeste Probleme". Mal müsse eine mehrspurige Ausfallstraße gesperrt werden, weil sie auf der Fahrbahn rumliefen. Dann wieder durchwühlten sie in einem Nobelbezirk den frischgesprengten Mittelstreifen nach Würmern. "Das ist wie ein gedeckter Tisch für die Tiere", sagt Cloos.

Nach ihren Angaben wurden im Jagdjahr 2001/2003 in Berlin insgesamt 1.348 Stück Schwarzwild erlegt, 298 davon allerdings von Autos. 2002/2003 habe sich die Zahl "mindestens verdoppelt", und auch die der Verkehrsunfälle. Cloos appellierte eindringlich an die Bevölkerung, die Fütterung der Wildschweine zu unterlassen

"Nur eines hilft wirklich: Nicht füttern!"

Die Senatsverwaltung kennt eine ganze Reihe von Gründen, warum immer mehr Tiere den Wald verlassen und ins Stadtgebiet ziehen. Im kalten Winter 2002/2003 wurden Eicheln und Kastanien als natürliche Futtergrundlage in den Forsten knapp. Da viele Tiere "erkennbar hungerleidend" aussahen, wurden sie "auf Grund falsch verstandener Tierliebe" gefüttert und von einigen Restaurants regelrecht mit Nudeln oder Lebensmittelresten gemästet. Wegen dieser Fütterung kam es in einigen Gebieten zur verfrühten Geschlechtsreife, und mehr Frischlinge als üblich erblickten das Licht der Stadt.

Doch auch Schwarzkittel, die nicht gefüttert werden, finden in Gärten und Parkanlagen ein gutes Nahrungsangebot. "Hinzu kommen Komposthaufen, offene Mülltonnen, Essensreste, Blumenzwiebeln - da bleiben für Wildschweine keine Wünsche offen", wissen die Stadtentwickler.

Wildschweine sind schlau

Darüber hinaus machten die Tiere die Erfahrung, dass sie in den Waldbereichen gejagt werden. "Wildschweine sind schlau: Sie bringen sich in Sicherheit." Und sie sind standorttreu. Die Tiere, die in Siedlungsgebieten geboren werden, gehen nicht mehr oder nur noch zeitweise in die Waldgebiete zurück.

Im Internet geben die Standentwickler den Berliner Bürgern Hinweise im Umfang von sechs Schreibmaschinenseiten, wie sie mit den Schwarzkitteln umgehen sollen. Gärtner sollen die Ruhe bewahren, großen Abstand einräumen, Hunde fern halten, ruhig stehen bleiben oder sich ohne Hast rückwärts entfernen. Bei akuter Gefahr soll rasch die Polizei verständigt werden. Möglicherweise muss auch eine beschränkte Jagderlaubnis im Stadtgebiet beantragt werden. Dann schaltet die Senatsverwaltung einen "vertrauenswürdigen Jäger" ein.

Zum Abschießen der Tiere gibt es nach Ansicht der Stadtentwickler oft keine Alternative. Es helfe nicht, die Tiere einzufangen und in den Wald zurückzubringen. "Ihre Schlauheit führt sie sofort, zeit- und ortsgenau, an ihren gewohnten Nahrungstisch im bewohnten Gebiet zurück.

Hella Fröhlich
VERNUFT -- grundsätzlich als KRIMINELL definiert ??
Kinder und Hartz4-Empfänger werden „zur Vernunft“ diszipliniert. Persönliches Fortkommen, ohne Stillstand, ist das, was man vorgibt. Zweifel seien unvernünftiges Verhalten; Widerspruch, krankhaftes. Rationales oder pragmatisches Verhalten wird nur der „Führung“ (also dem Regierungs- und Verwaltungsapparat) zugebilligt. Nirgends ist ein demokratische Verhalten hinsichtlich der „Führung“ definiert. Demokratie bedeutet: man gibt der gewählten Führung den Auftrag, dem Volk (exakt dem Wohl des Einzelnen) zu dienen. Statt dessen werden Gruppeninteressen vertreten, die ein starkes Veto einlegen oder die Richtung (eigene Vernunft) straffrei umsetzen dürfen. Was ist Vernunft ? Wir kennen nur „unsinnige“ Gruppeninteressen, wie a) den Bau eines Schutzwalles gegen Imperialisten b) den Bau eines weltbedeutenden Drehkreuz-Flughafens (als Abschreckung der Konkurrenz) c) die Einführung von Hartz4 (Motto: nur Billig-Arbeit macht reich) d) eine Mobilität, wo Jedem erlaubt wird so schnell zu fahren, wie er sich es finanziell leisten kann e) ein gewinnorientiertes Verhalten, das „Schwache“ (entgegen der Gesetzeslage) „übertölpelt und ausraubt“; 1) Menschen werden kaufsüchtig / spielsüchtig / sexsüchtig gemacht, mit staatlicher Förderung >> Vogelfreiheit 2) der Enkeltrick ist eine Ableitung des kapitalistischen Systems >> SUB-Randgruppe gegen SUB-SUB-Randgruppe Vernunft heißt ursprünglich: „den eigenen Trieben Einhalt zu gebieten -- Anderen Freiheiten zu geben !!“ (Antikes Rechtsmotto) „Vernunft heißt, Anderen Frieden zu gewähren und Selbst im Gegenzug zu beziehen“ (Biblisches Gemeinwohl ) Warum geht das nicht in einer DEUTSCHEN Demokratie ? Fehlt den Deutschen die Einsicht ? Fehlt den Deutschen ein demokratisches Verständnis ? .. oder sogar Beides ? Oder kann sich in Deutschland nur jemand (verhaltensgestörtes Egozentrisches) politisch an die Spitze setzen, der BEIDES eben gerade nicht praktiziert und umsetzt, gegen die Schwächeren „vernünftig Handelnden“ ???? ... ähnlich, wie das bei kriminellen Banden die Regel ist ? Ist kriminelle Egozentrik nicht die beste Vernunft ? ... Resumee: das sollten die Kinder und Hartz4-Empfänger angeleitet werden, solches ebenfalls umsetzen ? ... sich nicht manipulirren / ausnutzen zu lassen, um nicht in einer Endlosschleife einer Opferrolle zu verharren ?