UMWELT Ölverschmutzung in der Norderelbe


Am Sonntag gegen 16.00 Uhr entdeckten Beamte des Wasserschutzpolizei während einer Streifenfahrt eine Gewässerverunreinigung der Norderelbe.

Am Sonntag gegen 16.00 Uhr entdeckten Beamte des Wasserschutzpolizeikommissariates während einer Streifenfahrt eine Gewässerverunreinigung der Norderelbe.

Spuren führten die Beamten in den Fährkanal. Dort wurde ein Binnentankmotorschiff als Verursacher festgestellt. Nach ersten Ermittlungen kam es am Sonntag, gegen 16.00 Uhr in der Norderelbe, aus bisher ungeklärter Ursache, bei einem Umpumpvorgang von Sludge (Ölrückstände aus dem Schiffsbetrieb) zwischen dem Binnentankmotorschiff und einem Tanklager zum Ölaustritt. Die Austrittsmenge beträgt 1000 Liter, die verschmutzte Fläche 100 000 Quadratmeter, wie ein Polizeihubschrauber feststellte.

Verantwortlicher Mitarbeiter hatte einen Atemalkoholgehalt von 1,22 Promille

Von den an Bord tätigen Firmenangehörigen des Schiffes hatte niemand die zuständigen Behörden verständigt. Bei der Vernehmung des verantwortlichen 36-jährigen Mitarbeiters der Entsorgungsfirma wurde ein Atemalkoholgehalt von 1,22 Promille festgestellt. Die Umweltbehörde war vor Ort und veranlasste weitere Maßnahmen hinsichtlich der Reinigung, welche am Montag fortgesetzt werden. Ölsperren verhindern eine Verbreitung des Öls. Die Wasserschutzpolizeifachdienststelle für Umweltdelikte hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung übernommen.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker