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Wälder in Gefahr: Importiertes Holz oft illegal geschlagen

Ein Fünftel des nach Europa importierten Holzes stammt einer Studie des WWF zufolge aus illegalen Quellen. Nach Angaben der Naturschützer landet unter anderem jährlich illegales Holz aus Russland im Wert von mindestens 120 Millionen Euro auf dem deutschen Markt.

In der EU gehandeltes Holz stammt dem WWF zufolge of aus illegalen Quellen. Bis zu 19 Prozent des eingeführten Holzes werde "unter Missachtung geltender Gesetze gefällt und gehandelt", so das Urteil der Naturschützer. Für die Studie hat der WWF verschiedene Datenquellen zusammengerechnet: Angaben über die Menge des exportierten Holzes im Herkunftsland und Schätzungen zum illegalen Holzeinschlag in diesen Staaten sowie Angaben über Importmengen in Europa. Als illegal wird Holz dann bezeichnet, wenn beim Fällen, Transport, Einkauf oder Verkauf gegen Gesetze verstoßen wird, zum Beispiel, wenn Nutzungsrechte durch Korruption erschlichen oder Landrechte missachtet werden, wenn Holz in Schutzgebieten geschlagen wird oder geschützte Baumarten gefällt werden.

"Mit einem Anteil von zehn Prozent steht Deutschland nach Finnland und Großbritannien auf Platz drei der Hauptabnehmerländer für illegales Holz", klagt der WWF. Durch den Handel mit geklauter Ware sei der deutsche und europäische Holzhandel stark in die Zerstörung der letzten großen Waldblöcke der Erde verstrickt, sagt WWF- Waldexpertin Nina Griesshammer.

Verbraucher kann illegales Holz nicht erkennen

Das meiste illegale Holz stammt laut WWF aus Russland: Jährlich lande illegales russisches Holz im Wert von mindestens 120 Millionen Euro auf dem deutschen Markt. In Russland wird Schätzungen zufolge bis zu 50 Prozent des Export-Holzes illegal gewonnen. Als weitere wichtige Herkunftsländer werden die Staaten des ehemaligen Ostblocks, Südostasiens, West- und Zentralafrikas sowie Brasilien genannt. Wichtiges Transitland für Produkte sei China, fanden die Autoren der Studie heraus.

Der Verbraucher kann illegales Holz nicht erkennen. Der WWF fordert ein Gesetz, das garantiert, dass nur noch mit legalem Holz gehandelt werden darf, und das den Unternehmen eine Nachweispflicht auferlegt. Der Handel mit illegalem Holz müsse endlich unter Strafe gestellt werden. Der Aktionsplan der EU gegen illegale Abholzung und Holz-Hehlerei gehe nicht weit genug: Dieser sehe zwar Abkommen zwischen Produzenten und Importländer vor, doch gerade mit jenen Regionen, aus denen das meiste illegale Holz stammt, gebe es keine Verhandlungen.

DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.