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Parasiten im Trinkwasser: Wenn der Wasserhahn zur Krankheitsfalle wird

Für die Bürger Oslos ist es vorbei mit dem Vertrauen zum Trinkwasser: Bei Analysen wurden Durchfallerreger entdeckt. In den vergangenen Tagen mussten sie jeden Tropfen vor dem Verzehr abkochen. Ein Einzelfall oder müssen auch deutsche Bürger mit der Gefahr aus dem Wasserhahn rechnen?

Den Wasserhahn aufdrehen, ein Glas darunter halten und trinken - für Osloer war dies in den vergangen Tagen gefährlich. Im Trinkwasser wurden Parasiten entdeckten

Den Wasserhahn aufdrehen, ein Glas darunter halten und trinken - für Osloer war dies in den vergangen Tagen gefährlich. Im Trinkwasser wurden Parasiten entdeckten

Den Wasserhahn aufdrehen, ein Glas darunter halten und trinken - es ist eine durch und durch alltägliche Handlung, bei der niemand an etwas böses denkt. Doch in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin wurde 1993 der Wasserhahn zur Krankheitsfalle. 403.000 Personen erkrankten damals an Cryptosporidiosis, einem Durchfallerreger, der durchs Trinkwasser übertragen wurde. Mit der Sorglosigkeit in Sachen Trinkwasser dürfte es seitdem in Milwaukee vorbei sein. Ähnlich geht es zurzeit auch den 500.000 Bürgern der norwegischen Hauptstadt Oslo. Immer wenn sie, ihren Wasserhahn aufdrehen, drohen winzige, einzellige Parasiten herausgespült zu werde. Jeden Tropfen Trinkwasser müssen die Osloer deshalb zurzeit abkochen. Selbst wenn sie sich nur die Zähne putzen wollen, müssen sie das Wasser dafür mindestens drei Minuten lang kochen lassen. Tun sie es nicht, drohen Durchfallerkrankungen und Übelkeit. Denn bei zufälligen Analysen wurden Krankheitserreger im Osloer Trinkwasser nachgewiesen. Seitdem senden Radio- und Fernsehsender regelmäßig Warnhinweise.

Bislang sind zwar noch keine Erkrankungen nachgewiesen worden, doch Entwarnung gibt die norwegische Gesundheitsbehörde dennoch nicht. Denn die Inkubationszeit durch die entdeckten Keime vom Typ Giardia und Cryptosporidium, haben eine Inkubationszeit von einigen Tagen bis zu zwei Wochen. Gefährlich ist die Erkrankung durch Giardia und Cryptosporidium vor allem für Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Während der Durchfall normalerweise nach einer Woche in der Regel abklingt, kann er bei ihnen sehr schwer verlaufen.

Wie sicher ist das deutsche Trinkwasser

Die einzelligen Parasiten Giardia und Cryptosporidium sind weltweit verbreitet. Müssen also auch die deutschen Bürger jederzeit mit einem Trinkwasserbefall wie derzeit in Oslo und wie einst in Milwaukee rechnen? Das Umweltbundesamt gibt Entwarnung. In Deutschland gebe es bisher nur einen dokumentierten Fall von Erkrankungen durch Giardien im Trinkwasser. Und in diesem Fall seien nur 8 Personen betroffen gewesen. Dank der strengen gesetzlichen Vorschriften im deutschen Infektionsschutzgesetz und in der Trinkwasserverordnung seien die Deutschen, laut Bundesumweltamt, weitestgehend sicher vor Parasiten aus dem Wasserhahn. Die Zahlen sprechen hier für sich: In Deutschland wurde seit der Choleraepidemie 1882 in Hamburg, bei der 8605 Einwohner starben und 16.956 erkrankten, ab der Jahrhundertwende nur sporadisch über Erkrankungen nach Verunreinigung des Trinkwassers berichtet mit vergleichsweise wenigen erkrankten Personen.

So seien laut Bundesumweltamt bis heute Nachweise von Krankheitserregern im deutschen Trinkwasser sehr seltene Ereignisse und in den meisten Fällen auf Störungen bei der Wasseraufbereitung zurückzuführen. Im Bericht an die EU über die Trinkwasserqualität in Deutschland sei dokumentiert, dass das Trinkwasser in Deutschland vor allem auch in mikrobiologischer Hinsicht eine sehr gute Qualität aufweise und die deutsche Wasserversorgung auf einem hohen Stand sei.

DPA/hes / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?