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Stiftung Warentest - Smartphones: Alle Daten im Griff

Mehr Komfort, aber auch mehr Bindungen des Nutzers an den Anbieter.

Wer ein Smartphone kauft, macht sich vorher Gedanken um die Auflösung von Display und Kamera, die Akkuleistung oder auch den Klang. Die Stiftung Warentest prüfte das und attestiert vielen Geräten eine gute Leistung. Besser denn je erschließt sich dem Laien die Funktionsfülle der "Computer mit Telefonfunktion". Die Betriebssystemversionen Android 2.1, Blackberry 5, Symbian 3 (korrekt: Symbian 9.5) und Windows Phone 7 stellen ihre Vorgängerversionen in den Schatten. Mailsoftware und Internetzugang einrichten, Fotos online verteilen - mit einem Schlag geht alles einfacher.

Handy und Computer stets auf dem gleichen Stand

Doch wer sich den Offerten seines Handys nicht standhaft verweigert, ist im Internet schnell "gläsern". Auf dem Smartphone füllt sich das Adressbuch, der Kalender kennt selbst intimste Termine, Fotos wollen gleich bei Onlinediensten wie Flickr eingestellt werden. Der zentrale Punkt ist oft die Synchronisation von Adressbuch und Kalender, von Texten und Fotos mit dem Computer daheim. Bei Microsoft geht das nicht direkt, sondern nur über Server im Internet. Für dieses Konzept der ausgelagerten Daten steht der Begriff Cloud-Computing, sinngemäß "arbeiten in der Wolke". Das hält Handy und Computer stets auf dem gleichen Stand. Doch diese sensiblen Daten will nicht jeder im Internet wissen. Immerhin kann sich der Kunde für ein Smartphone mit alternativem Betriebssystem entscheiden - und dann beliebige Daten direkt mit seinem Rechner austauschen. Da ist das Nokia N8 (Betriebssystem Symbian 3) besonders nutzerfreundlich, denn Nokia hat keine "Cloud"

Neue Display-Funktionen

Die Smartphones können immer mehr und so waren auch die Prüfungen der Warentester umfangreicher. Beispielsweise die Videofunktion. Bei Tageslicht ist das Nokia N8 in diesem Prüfpunkt sehr gut und hält mit "richtigen" Digitalkameras mit. Dem Auge schmeichelt speziell das Display des Samsung Galaxy S I9000. Favoriten beim Arbeiten in besonders heller Umgebung sind die Displays des Blackberry Curve 3G 9300 und des Nokia N8. Immer besser werden auch die berührempfindlichen Displays. Das erlaubt neue Funktionen: Mit einem Wisch über die virtuelle Tastatur gibt der Nutzer Wörter ein. Der Finger überstreicht die Buchstaben der Reihe nach ohne Absetzen und prompt errät die Worterkennung, was er meint. Diese Funktion in Android-Handys heißt Swype und ergänzt die T9-Texterkennung für SMS.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 01/2011 der Zeitschrift "test".

Stiftung Warentest
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.