Wärmebild-Technologie Dieses Handy weiß, wer gerade verliebt ist

Diese Frau ist verliebt. Das sieht man vielleicht nicht auf den ersten Blick. Die Forscher der Universität Granada in Spanien können es aber sofort erkennen – nämlich auf einer Wärmebild-Kamera. Doch wie funktioniert das Ganze?
Die 60 Versuchspersonen – alle in frischen Beziehungen -  legen ihre dominante Hand in eiskaltes Wasser. Dann werden den Probanden private Bilder von ihren Partnern gezeigt. Zeitgleich macht die Wärmebild-Kamera Aufnahmen von den Händen. Steigt die Temperatur schneller, als es beim Anblick von Fotos mit Freunden der Fall ist, dann kann man davon ausgehen, dass der Proband wirklich verliebt ist. Die Hände von Versuchspersonen, die ihren Schwarm ansahen, waren ganze zwei Grad wärmer.
Die Erklärung der Wissenschaftler: Die Körpertemperatur hängt mit dem Nervensystem zusammen, das wiederum auf Empfindungen reagiert.
Der Test soll in Zukunft auch auf dem Smartphone funktionieren, so die Forscher. In einem Monat kommt das Cat S60 auf den Markt – das erste Smartphone mit Wärmebild–Kamera. Wer den Ergebnissen der Forscher traut, kann damit dann die eigene Beziehung überprüfen.
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Es klingt wie eine Mogel-App aus der Handywerbung, ist aber möglicherweise bald Realität. Spanische Forscher haben Zusammenhänge zwischen Körpertemperatur und Gefühlen erforscht. Das Ergebnis ist brillant und beängstigend zugleich.

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