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Energiesparen für Hausbesitzer: Welche Dämmung wirklich nützt

Wer sein Haus nach modernen Standards dämmt, kann die Energiekosten stark senken. Aber gilt wirklich immer: je mehr, desto besser? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Dämmung und Belüftung.

Von Sven Rohde und Michael Brüggemann

Seit dem Einzug der Wärmebildkameras lässt sich auch visuell wunderbar nachvollziehen, wo die kostbare Energie aus dem Haus entweicht. Die Schwachstellen in der Dämmung sollte man möglichst sanieren, denn sie kosten bares Geld. Andererseits ist die energetische Aufrüstung auch nicht kostenlos zu haben, sodass Aufwand und Ertrag gegenüber gestellt werden müssen. Was kostet wie viel und lohnt sich die Investition? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Dämmung und Belüftung zusammengestellt.

Soll der Energieberater kommen?

Auf jeden Fall! Achten Sie aber darauf, wem Sie die Tür öffnen. Der Begriff Energieberater ist nicht geschützt. Eine Stromsparberatung für den Haushalt beispielsweise darf jeder anbieten, der sich für qualifiziert hält. Gute Berater findet man auf der Liste des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) unter www.bafa.de. Eine zweite verlässliche Adresse ist die Datenbank für Gebäudeenergieberater der Deutschen Energie-Agentur: www.zukunft-haus.info.

Bewertung


•Investition: zwischen 5 und 1000 Euro, je nach Aufwand, Zuschüsse möglich
•Amortisation: in Abhängigkeit von der Sanierungsmaßnahme
•CO2-Einsparung: individuell unterschiedlich
•Aufwand: Termin vorbereiten, alte Strom- und Heizungsrechnungen zusammenstellen

Gesamturteil: *****

Sollte die Dämmung immer so dick wie möglich sein?

Eine Fassadendämmung hält bei fachgerechtem Einbau je nach Material 20 bis 40 Jahre. Die Dämmstärke nachträglich zu erhöhen ist mit viel Aufwand und Kosten verbunden. Deshalb sollte stets eine Dimension gewählt werden, die für diesen Zeitraum wirtschaftlich wie ökologisch gesehen sinnvoll erscheint. Beim Wärmedämmverbundsystem machen die Dämmplatten nicht den Hauptteil der Gesamtkosten aus. Dämmstärken zwischen 12 und 25 Zentimetern sind daher immer noch wirtschaftlich. Mit jedem zusätzlichen Zentimeter ist die Energieersparnis jedoch sehr gering. Für Passivhäuser gilt allerdings: Erst ab 30 Zentimeter Dämmung ist der Restheizbedarf so niedrig, dass das Haus auch mit vorgewärmter Frischluft beheizt werden kann. Heizkörper braucht es dann nicht mehr.

Die Heizkosten sind jedoch nur ein Aspekt: "Auch mögliche gesundheits- und umweltgefährdende Inhaltsstoffe, der Lebensweg eines Baustoffs von der Herstellung bis zur Entsorgung und das Verhalten im Brandfall sollten berücksichtigt werden", sagt der Architekt und Baubiologe Winfried Schneider vom Institut für Baubiologie + Ökologie Neubeuern (IBN). Je nach Primärenergieaufwand schwankt die energetische Amortisationszeit zwischen wenigen Tagen bei manchen Naturfaserdämmstoffen und bis zu zwei Jahren bei Mineralfaser- und Kunststoffdämmungen. So lange dauert es, die bei der Herstellung des Dämmstoffs verbrauchte Energie einzusparen. Zudem ist eine hohe Qualität des Materials wichtig, sonst geht der Energiespareffekt verloren. Ist das Bauteil erst verkleidet, sind nachträgliche Korrekturen nur mit großem Aufwand möglich.

Gesamturteil: ****

Wie gut sind Passivhäuser?

Passivhäuser helfen, viel Energie zu sparen, und ihre Technik wird von den Nutzern akzeptiert. Man muss kein Technik-Freak sein, um in einem Passivhaus zu wohnen. Werden die Einsparziele nicht erreicht, liegt das vor allem an einer fehlenden oder mangelhaften Einweisung der Bewohner in die Lüftungstechnik, aber auch an unsachgemäßen Installationen und schlechter Planung. Studien stellen fest, dass die meisten Bewohner sehr zufrieden mit dem Wohnklima ihrer Häuser sind. Je besser sie sich auf ihr Passivhaus einstellen, desto höher die erzielten Einsparungen und desto behaglicher das Raumklima.

Dass man in Passivhäusern nicht lüften darf, ist übrigens eine Mär: Die Bewohner können jederzeit die Fenster öffnen, müssen es aber nicht. Eine Lüftung versorgt alle Räume mit vorgewärmter Frischluft. Im Sommer ist ein nächtliches Lüften im Schlafzimmer sogar vorteilhaft, nur im Winter sollte das Fenster geschlossen bleiben. Woran man sich allerdings gewöhnen muss, sind die gleichmäßigen Temperaturen im ganzen Haus. Im Passivhausstandard ist serienmäßig weder ein kühlerer Vorratsraum noch ein wärmeres Bad vorgesehen - beides kann aber auf Wunsch eingeplant werden.

Bewertung


•Investition: ab etwa 1300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche
•Aufwand: sorgfältige Planung und Ausführung nötig

Gesamturteil: ****

Kann man die oberste Geschossdecke selbst dämmen?

Das Dämmen der obersten Geschossdecke ist rasch erledigt. Deswegen ist die Maßnahme bei Heimwerkern sehr beliebt. Wird das Dachgeschoss nicht genutzt, reicht es, die Dämmung auf die Decke aufzulegen oder zu schütten. Auch bei einem begehbaren Dachgeschoss können Laien die Decke selbst dämmen. Allerdings sollte ein Fachmann die Sanierung begleiten, damit keine Baumängel auftreten. Das kann schnell passieren, etwa durch den Einbau einer PVC-Schicht: Dringt nun Feuchtigkeit in die Decke, kann diese unter Umständen nicht mehr nach oben entweichen und schädigt die Konstruktion.

Bei Dampfbremsen ist besondere Sorgfalt gefordert. Sie verringern die Wasserdampfmenge, die in die Wärmedämmung diffundiert, nur dann effektiv, wenn sie an der richtigen Stelle sitzen und alle Übergänge dicht verklebt sind. Falsch geplante und mangelhaft ausgeführte Dampfbremsen können Durchfeuchtungen, Schimmelpilz und Bauschäden zur Folge haben. Ludwig Sabel, Architekt und Koautor des Buches "Hauserneuerung", motiviert Bauherren, selbst anzupacken, warnt aber auch: "Man sollte sich nicht von vermeintlich einfachen Anleitungen im Baumarkt verleiten lassen."

Bewertung


•Investition: 25 Euro pro Quadratmeter Amortisation: nach zwei bis drei Jahren
•CO2-Einsparung: bei einer Dämmung mit 24 Zentimeter Zellulose jährlich 70 kg pro Quadratmeter
•Aufwand: gering, wenn die oberste Geschossdecke nicht begehbar sein soll

Gesamturteil: ****

Lohnt es sich, Rollladenkästen und Heizkörpernischen zu dämmen?

Auf jeden Fall! Die Dämmung ist preiswert, einfach und sehr wirksam. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Sie rechnet sich durch niedrigere Heizkosten nach ein bis fünf Jahren und wird umgehend durch mehr Behaglichkeit belohnt. Das liegt an der armseligen Konstruktion der alten Rollladenkästen. Zum Raum hin verschließt sie nur eine Holz- oder Metallplatte. Ein gewaltiges Wärmeleck.

Dieser sogenannte Revisionsdeckel lässt sich leicht öffnen. Im Baufachhandel gibt es spezielle Rollladendämmungen, die dann aber noch präzise zugeschnitten und im Kasten verlegt werden müssen. Wichtig: die Fugen mit dauerelastischem Acryldichtstoff abdichten. Außerdem einen hochwertigen Dämmstoff wählen: Polyurethan oder, noch besser, Phenolharz, kein Polystyrol.

Auch die Kosten halten sich in Grenzen. Für ein mittelgroßes Einfamilienhaus werden 500 bis 1800 Euro fällig - je nach Dämmstoff und Anteil von Eigenleistung beziehungsweise Handwerkerleistung. Ebenso lohnend ist die Dämmung von Heizkörpernischen - dadurch lassen sich bis zu sechs Prozent Heizkosten sparen. Am effektivsten, aber auch am aufwendigsten ist es, die Heizkörpernische vollständig zu dämmen. Dazu muss der Heizkörper versetzt oder die Aufhängung verlängert werden. Aber auch mit einer guten Dämmung hinter dem Heizkörper lässt sich der Energieverlust drosseln.

Bewertung


•Investition: fürs Dämmen der Rollladenkästen 500 bis 1800 Euro, fürs Dämmen der Heizkörpernische ab 20 Euro pro Nische
•Amortisation: bei Rollladenkästen ein bis fünf Jahre (in Eigenleistung), bei Heizkörpernischen zwei Jahre
•CO2-Einsparung: 41 kg pro Quadratmeter Rollladenkasten
•Aufwand: bei Rollladenkästen gering, bei Heizkörpernischen mittel

Gesamturteil: *****

Sind teure Wärmeschutzfenster wirklich eine gute Lösung?

Bei der Sanierung ist der Austausch der Fenster meist nur ein Schritt unter vielen. Andere Wärmelecks - schlecht gedämmte Außenwände und Decken oder dünnwandige Heizungsnischen - sind damit noch nicht beseitigt. Das kann zu erheblichen Problemen führen, denn die neuen luftdichten Fenster verringern den Luftaustausch im Haus. Die Folge: In den Räumen steigt die Luftfeuchte. An kühlen Wänden kann dadurch Schimmelpilz entstehen. Werden Fenster ausgetauscht, sollten die Außenwände möglichst zeitgleich (aber spätestens innerhalb der nächsten zwei Jahre) saniert werden.

Durch den Einbau dreifachverglaster Wärmeschutzfenster sinkt der Wärmeverlust im Vergleich zur Einfachverglasung um bis zu 80 Prozent. Gleichzeitig schützen die neuen Scheiben vor Außenlärm. Der Austausch ist teuer. Aber es lohnt sich dennoch. Bei einem Einfamilienhaus mit einer Fensterfläche von 30 Quadratmetern macht sich die Investition schon nach etwa sechs Jahren bezahlt. Wer statt Zweifachverglasung dreifachverglaste Fenster wählt, spart über einen Zeitraum von 30 Jahren, der durchschnittlichen Lebensdauer eines Fensters, sogar rund 5300 Euro Heizkosten und entlastet das Klima um knapp 20 Tonnen CO2.

Alternative: Für Altbauten gibt es Fenster mit Außenwand-Luftdurchlässen. Das klingt zunächst widersinnig - undichte Fenster werden ausgetauscht, um sie dann durch neue Fenster mit Lüftungsschlitzen zu ersetzen. Aber solche Fenster sichern eine Mindestlüftung.

Bewertung


•Investition: für den Glasaustausch 140 bis 175 Euro pro Quadratmeter, für neue zweifachverglaste Fenster 300 bis 400 Euro pro Quadratmeter
•Mehrpreis für dreifachverglaste Wärmeschutzfenster: 15 bis 70 Euro pro Quadratmeter
•Mehrkosten für Außenwand- Luftdurchlässe: 10 bis 50 Euro pro Fenster
•Aufwand: hoch

Gesamturteil: ****

Gilt immer noch die Reihenfolge: Zuerst in Wärmedämmung, dann in Haustechnik investieren?

Mit einer besseren Dämmung sinkt der Energiebedarf sofort. Wird zuerst die Heizung und Jahre später die Dämmung erneuert, müsste die Heizung viel zu groß dimensioniert sein. Denn in einem nicht gedämmten Haus muss die Vorlauftemperatur immer noch relativ hoch sein. Das bedeutet, dass bestimmte Heizsysteme wie eine Wärmepumpe gar nicht genutzt werden können. Sie setzen eine gute Dämmung der Gebäudehülle voraus. Und selbst die Brennwerttechnik eines neuen Gaskessels lässt sich in einem schlecht isolierten Haus nicht voll ausschöpfen. Deshalb ist es sinnvoll, Dämmung und Heizung immer im Paket zu sehen und die Sanierung parallel anzugehen.

Bewertung


•Investition: Dämmung von Außenwänden, Keller und Dach bei einem 110-Quadratmeter-Einfamilienhaus rund 30.000 Euro, reine Außenwanddämmung etwa 16.000 Euro. Muss die Fassade ohnehin saniert werden, liegt der Aufpreis für die energetische Sanierung bei rund 10.000 Euro. Zum Vergleich: Ein neuer Brennwertkessel kostet inklusive Montage 6000 bis 8000 Euro
•Amortisation: Wärmedämmung bis zu 40 Jahre, energetische Fassadensanierung 12 bis 14 Jahre, neuer Brennwertkessel 8 bis 10 Jahre
•CO2-Einsparung: bei einem 110-Quadratmeter-Einfamilienhaus aus den 60er Jahren durch eine Außenwanddämmung jährlich 34 kg pro Quadratmeter Wohnfläche. Der Austausch eines Gas-Niedertemperaturkessels gegen ein Gasbrennwertgerät bringt 15 kg pro Quadratmeter Wohnfläche
•Aufwand: beim Dämmen hoch - rentiert sich nur, wenn die Fassade ohnehin saniert wird. Beim Kesselaustausch niedrig.

Gesamturteil: ***

Ist es ökologisch sinnvoll, die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem auf Erdölbasis zu verkleiden?

Es klingt verkehrt: Wir isolieren unsere Häuser mit Dämmstoffen auf Erdölbasis, um Heizöl zu sparen und die Umwelt zu entlasten. Erreichen wir damit nicht genau das Gegenteil? Diese Frage hat das Wuppertal Institut anhand von extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) untersucht. Verblüffendes Ergebnis: Der Energie- und Ressourcenverbrauch sowie die Umweltbelastung durch die Herstellung fallen kaum ins Gewicht gegenüber der großen Menge eingesparter Heizenergie. Auch andere Studien kommen zu dem Schluss, dass die energetische Amortisationszeit von künstlichen Dämmstoffen maximal zwei Jahre beträgt.

Alternative: Naturdämmstoffe sind zum Teil schon nach wenigen Tagen oder Wochen im grünen Bereich. Hinzu kommt, dass sich Polystyrol, der am meisten eingebaute künstliche Dämmstoff bei Wärmedämmverbundsystemen, aus diesem Verbund nur sehr schwer trennen und entsorgen lässt. Ein Großteil des beim Bauen eingesetzten Polystyrols wird daher nicht recycelt.

Bewertung


•Investition: im Altbau ca. 120 Euro pro Quadratmeter, im Neubau ab 60 Euro
•Amortisation: bis zu 40 Jahre beim Altbau. Soll die Fassade ohnehin saniert werden, rechnen sich die Mehrkosten für eine energetische Fassadensanierung aber schon nach 12 bis 14 Jahren
•CO2-Einsparung: ca. 25 kg pro Quadratmeter Außenwandfläche
•Aufwand: hoch

Gesamturteil: ***

Sollen Altbauten energetisch aufwendig saniert werden, oder soll man sie lieber abreißen und ein Passivhaus bauen?

"Für einen Abriss sprechen meistens ganz andere Kriterien als mögliche Grenzen einer energetischen Verbesserung", sagt Werner Eicke-Hennig, Leiter der hessischen Energiesparaktion. "Beispielsweise der extrem schlechte Schallschutz von Bauten aus den 50er Jahren oder unzeitgemäße Grundrisse im Mietwohnungsbau." Oft lässt sich mit einem Neubau auf gleichem Grundstück ein Gebäude mit höherer Nutzfläche errichten. Auch das energetische Verbesserungspotenzial ist beim Altbau begrenzt. Allerdings wird für den Neubau eines Einfamilienhauses mindestens die doppelte Energiemenge benötigt wie für seine Modernisierung. Und da ist der Energieaufwand für den Abbruch noch nicht eingerechnet.

Bewertung


•Investition: für die Sanierung eines typischen Einfamilienhauses aus den 50er Jahren mit 140 Quadratmeter Wohnfläche, voll unterkellert, ohne Außendämmung, mit einer 36 Jahre alten Ölheizung und einfach verglasten Fenstern etwa 74.000 Euro (Dämmung, Fenster, Türen, Kesseltausch, neue Lüftungsanlage und Solarthermie). Weitere Kosten können hinzukommen, etwa für Dacheindeckung, Wasserleitungen oder Badsanierung. Zum Vergleich: Ein 140 Quadratmeter großes Passivhaus kostet im Durchschnitt rund 180.000 Euro, der Abriss des Altbaus 10.000 Euro •Amortisation: bei einer Komplettsanierung für 70.000 Euro 14 Jahre
•CO2-Einsparung: kleine Sanierung (Dämmung oberste Geschossdecke, Kellerdecke, Rohrleitungen, Thermostatventile): 5500 kg pro Jahr, Komplettsanierung: bis zu 26.000 kg pro Jahr
•Aufwand: hoch. Vorteil bei der Sanierung: stufenweises Vorgehen möglich

Gesamturteil: ***

Müssen Häuser wirklich luftdicht gebaut sein?

Das ist sogar per Gesetz vorgeschrieben. Dick gedämmte Außenwände und mehrfach verglaste Scheiben halten die Wärme im Haus, Anschlüsse und Fugen werden sorgfältig abgedichtet. Das ist wichtig, denn undichte Stellen an Fenstern, Türen, Wänden oder Dächern führen zu enormen Wärmeverlusten. Mit der fachgerechten Dämmung von Häusern und Wohnungen können Eigentümer und Mieter viel Geld sparen. Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Allerdings kann durch die luftdichte Hülle Schimmel entstehen. Regelmäßiges Lüften ist also Pflicht. Wer viel Zeit außer Haus verbringt, fährt am besten mit dem Einbau einer bedarfsorientierten Lüftungsanlage. Sie saugt verbrauchte Luft aus Küchen und Bädern ab und versorgt alle Räume mit vorgewärmter Frischluft. Die Luftmenge passt sich dabei automatisch der vorhandenen Raumluftqualität an.

Gesamturteil: *****

Lohnen Lüftungsanlagen, oder werden sie zu Keimschleudern?

Dass sich in Lüftungsrohren durch eine falsche Filterinstallation Keime und Sporen bilden, ist nicht ausgeschlossen, aber äußerst selten. Die Luftqualität bei Lüftungsanlagen sei sogar besser als bei der üblichen Fensterlüftung, stellte eine Studie der Technischen Hochschule Zürich fest. Gerade in den Übergangsphasen und im Sommer sei die Außenluft, die über Fenster ins Haus gelangt, wesentlich stärker bakteriell belastet. Voraussetzung ist allerdings eine sorgfältige Planung der Anlage und ein jährlicher Filterwechsel.

Bewertung


•Investition: zentrale Abluftanlage im Neubau 3500 Euro, zentrale Lüftungsanlage mit Wärmetauscher 7900 Euro, mit Kompaktgerät 16.400 Euro, in Altbauten 250 bis 400 Euro mehr
•CO2-Einsparung: bei einem 155-Quadratmeter-Haus etwa 500 kg im Jahr
•Aufwand: im Neubau sowieso gefordert, kein zusätzlicher Montageaufwand

Gesamturteil: *****

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Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?

Von:

Michael Brüggemann und Sven Rohde