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Zwangsarbeit in der DDR: Opferverband fordert Entschädigungen nach Studie

Politische Gefangene in der DDR mussten laut einer Studie bei der Deutschen Reichsbahn und im Braunkohle-Tagebau Zwangsarbeit verrichten. Der Opferverband fordert nun Entschädigungen.

Die Deutsche Reichsbahn der DDR hat nach einem Bericht von der Zwangsarbeit politischer Gefangener profitiert

Die Deutsche Reichsbahn der DDR hat nach einem Bericht von der Zwangsarbeit politischer Gefangener profitiert

Politische Gefangene in der DDR mussten einer Studie zufolge nicht nur bei der Deutschen Reichsbahn, sondern auch im Braunkohle-Tagebau Zwangsarbeit verrichten.

Das ist nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung ein weiteres Ergebnis der Untersuchung, die von der Union der Opferverbände der Kommunistischen Gewaltherrschaft (UOKG) in Auftrag gegeben wurde. Es gibt erste Entschädigungsforderungen. Die Studie soll am 16. Juni in Berlin präsentiert werden - dann kommen auch ehemalige politische Häftlinge zu Wort.

"Geringfügige "Arbeitsbelohnungen", schwerste Bestrafungen bei Verweigerung der Arbeit, eine hohe Unfallquote und schlechte Ernährung dienten nur einem Ziel: ein Maximum an Profit aus den Strafgefangenen herauszuholen", heißt es in einer Mitteilung der UOKG. "Inhaftierte waren im Braunkohle-Tagebau in der Lausitz und in Bitterfeld eingesetzt. Politische Häftlinge und Strafgefangene mussten dort zwangsweise unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten", sagte der Politikwissenschaftler Christian Sachse, der die Studie erstellte, der "Bild"-Zeitung.

Wagner sieht Deutsche Bahn in Verantwortung

Der UOKG-Vorsitzende Rainer Wagner forderte laut "Berliner Zeitung" Entschädigungen von der Bahn als Rechtsnachfolgerin. "Die Deutsche Bahn AG darf sich nicht wegducken", sagte er. Sie sei "hundertprozentig in der Verantwortung für die Reichsbahn". Der Verfasser der Studie sieht im Fall der Tagebau-Zwangsarbeit den Energiekonzern Vattenfall "in der moralischen Verantwortung, eine finanzielle Entschädigung für die Häftlinge zu leisten".

Nach einem Vorabbericht des Fernsehmagazins "Report Mainz" kam Sachse zu dem Ergebnis, dass die Reichsbahn in der DDR regelmäßig Kontingente von Zwangsarbeitern erhalten hatte. Jährlich seien rund 1200 bis 1500 Strafgefangene eingesetzt und zu schweren Arbeiten gezwungen worden - im Gleisbau oder bei der Verschrottung von Waggons.

Der Vorsitzende des Rates der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Markus Meckel, widersprach gegenüber der "Berliner Zeitung" den Forderungen an die Bahn: "Das ist kein zusätzliches und besonderes Unrecht". Er sehe keine unmittelbare Regresspflicht seitens der Deutschen Bahn AG. "Das Unrecht war auch nicht spezifisch. Es betraf nicht nur politische Häftlinge, sondern Häftlinge insgesamt." Eigene Forschungen hätten bisher keine Hinweise auf diese Themen ergeben, hatte ein Sprecher der Bahn AG zuvor erklärt.

jen/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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