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Äquatorialguinea: Staatschef Obiang regiert weiter

Mit einem Wahlergebnis von mehr als 95 Prozent ist der langjährige Machthaber von Äquatorialguinea im Amt bestätigt worden. Die Regierung teilte am Freitag mit, dass Teodoro Obiang Nguema bei der Präsidentenwahl vom Sonntag 95,37 Prozent der Stimmen bekommen habe.

Mit einem Wahlergebnis von mehr als 95 Prozent ist der langjährige Machthaber von Äquatorialguinea im Amt bestätigt worden. Die Regierung teilte am Freitag mit, dass Teodoro Obiang Nguema bei der Präsidentenwahl vom Sonntag 95,37 Prozent der Stimmen bekommen habe. Die übrigen Stimmen entfielen auf vier Gegenkandidaten. Die Opposition und Menschenrechtsgruppen warfen der Regierung Wahlbetrug vor.

Der seit 30 Jahren regierende Obiang erklärte nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses, dass er die Reformen in der Gesundheits- und Bildungspolitik fortsetzen werde. Kritiker werfen dem 67-jährigen Präsidenten Bereicherung und Günstlingswirtschaft vor, während die Bevölkerung des am Südatlantik gelegenen Staats in Armut lebt. Äquatorialguinea ist der drittgrößte afrikanische Ölproduzent. Doch seit vor 15 Jahren Öl entdeckt wurde, ist laut UN die Kindersterblichkeit in dem Land gestiegen und die Quote der Schulbesucher zurückgegangen.

AP / AP