Bundeswehr in Afghanistan Todesschüsse bei Kundus


An einem Kontrollpunkt der Bundeswehr bei Kundus ist am Sonntag nach offiziellen Angaben ein Afghane getötet worden.

Aufgrund einer Warnung vor einem Selbstmordattentäter hätten Isaf-Truppen den Kontrollpunkt am westlichen Ortsausgang der nordafghanischen Stadt eingerichtet, teilte die Bundeswehr mit.

Daraufhin sei aus dem entstandenen Stau ein Auto ausgeschert und trotz Handzeichen und Warnschüssen mit hoher Geschwindigkeit auf die Soldaten zugerast. Diese hätten deshalb das Feuer eröffnet und zwei in dem Fahrzeug sitzende Einheimische verletzt. Einer davon sei später im Krankenhaus von Kundus gestorben.

Ob es sich um einen Anschlagsversuch gehandelt habe, werde nun untersucht, sagte ein Bundeswehr-Sprecher.

Reuters Reuters

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