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USA: Für 28.000 Dollar darf ein US-Amerikaner einen nackten Donald Trump mit nach Hause nehmen

Eine Skupltur vom nackten US-Präsident wurde in Los Angeles versteigert. Die Statue wurde 2016 an einem öffentlichen Platz ausgestellt. Nun soll sie in einem Spukmuseum in Las Vegas gezeigt werden.

Nach der Ernennung von Donald Trump zum US-Präsidentschaftskandidaten waren im Sommer 2016 in mehreren US-Metropolen Skulpturen aufgetaucht, die den heutigen Präsidenten nackt darstellen. Eine von den lebensgroßen Straßenkunst-Statuen ist nun in den USA versteigert worden.

Die wenig schmeichelhafte Skulptur brachte bei der Auktion am Mittwochabend in Los Angeles 28.000 Dollar (rund 23.000 Euro) ein, wie eine Sprecherin des Auktionshauses Julien's der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Schätzpreis lag bei 20.000 Dollar. Käufer ist Zak Bagans, Betreiber des "Haunted Museum" in Las Vegas, wo nach Eigendarstellung "paranormale" Objekte ausgestellt werden.

Die letzte Statue dieser Reihe

Die Skulpturen wurden 2016 an öffentlichen Plätzen in Los Angeles, San Francisco, New York, Seattle und Cleveland aufgestellt und dann von den Behörden rasch wieder entfernt. Bei der jetzt angebotenen Figur handelte es sich um die letzte, die dabei nicht zerstört oder beschmiert worden war, teilte das Auktionshaus mit. Im Oktober 2016 war eine der relativ identischen Statuen für knapp 22.000 Dollar versteigert worden.

Die Statue ist ein wenig schmeichelhaftes Abbild des US-Präsidenten mit dem Titel "The Emperor has no Balls" (übersetzt etwa: "Der Kaiser hat keine Eier"). Es zeigt Trump nackt, mit fülligem Bauch. Die Statuen wurden von einem Künstlerkollektiv namens "Indecline" angefertigt.

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stm / DPA
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