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Hilfsgelder: Israel will palästinensischem Volk helfen

Angesichts der humanitären Notlage in den Palästinensergebieten gibt Israel Gelder frei, die den Palästinensern gehören. Israel hatte nach dem Wahlsieg der Hamas Zahlungen gestoppt.

Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums sagte, Israel sei bereit, "das Geld oder zumindest einen Teil davon" für humanitäre Zwecke in die Palästinensergebiete zu überweisen. Israel wolle dazu einen "Mechanismus" zur Umgehung der Autonomiebehörde verwenden, den die EU-Kommission gegenwärtig zur Überweisung für Hilfsgelder entwickelt, sagte der Sprecher. Man wolle "eine klare Unterscheidung zwischen der Hamas-Regierung und der palästinensischen Bevölkerung machen".

Schwere Finanzkrise in Palästinensergebieten

Die israelische Regierung hatte im Februar entschieden, die Palästinenserverwaltung sei mit der Machtübernahme der Hamas zur "Terrorbehörde" geworden. Daher stoppte Israel den Transfer von monatlich etwa 40 Millionen Euro, die für die Palästinenser zusammen mit den internationalen Hilfsgeldern die wichtigste Einnahmequelle sind. Der internationale Zahlungsstopp hat eine schwere Finanzkrise in den Palästinensergebieten ausgelöst. Nach Medienberichten gibt Israel mit der neuen Entscheidung internationalem Druck nach.

DPA / DPA
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