Hintergrund Der Hubschrauber CH-53


Die Maschinen des Typs CH-53 sind die größten Transporthubschrauber, die von der Bundeswehr geflogen werden.

Die Maschinen des Typs CH-53 sind die größten Transporthubschrauber, die von der Bundeswehr geflogen werden. Eingesetzt wird der CH-53 für Personen- sowie Materialtransporte und Sonderaufgaben wie Hilfseinsätze bei Katastrophenfällen. Entwickelt wurde der Hubschrauber zu Beginn der sechziger Jahre in den USA. Die Heeresflieger der Bundeswehr besitzen seit 1973 Maschinen mit der Bezeichnung CH-53 G («G» für «Germany»). Durch den Absturz am Samstag in der Nähe von Kabul wurde der aktuelle Bestand auf 104 reduziert. Der CH-53 soll noch bis über das Jahr 2020 hinaus eingesetzt werden.

In dem 9,15 Meter langen Laderaum des CH-53 finden bis zu 36 voll ausgerüstete Soldaten Platz, seine Transportkapazität beträgt 5,5 Tonnen. Die Hauptkabine ist knapp 2,30 Meter breit und 1,98 Meter hoch. Die Besatzung des Hubschraubers mit einer Rumpflänge von 20,5 Metern und einem Grundgewicht von 10,7 Tonnen besteht aus vier Personen.

Pilot und Kommandant sitzen im Cockpit auf gepanzerten Sitzen nebeneinander. Zwischen den beiden befindet sich ein Durchgang, der über eine Stufe zu der dahinterliegenden Hauptkabine führt. In diesen kann der Sitz des Bordwartes hineingeklappt werden. Ein quer angeordneter Sitz für ein weiteres Besatzungsmitglied befindet sich hinter der Trennwand des Cockpits.


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