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Nordkorea Kim Jong Un soll seinen Namen verboten haben


Dass er ein "spezieller" Machthaber ist, hat Kim Jong Un schon mehrfach bewiesen. Jetzt soll der Diktator befohlen haben, dass niemand seinen Namen tragen darf. Verbot-Vorbild könnte sein Vater sein.

Laut einem Medienbericht hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un verbieten lassen, dass Staatsbürger ihre Kinder nach ihm benennen dürfen. Dies berichtet die #Link;http://www.bild.de/politik/ausland/kim-jong-un/verbietet-seinen-namen-38817490.bild.html;"Bild"-Zeitung# unter Berufung auf südkoreanische Regierungsbeamte.

Neben Kim Jong Un fielen zudem die Namen der früheren Machthaber Kim Jong II, Vater von Kim Jong Un, und Kim II Sung unter das Verbot, heißt es in dem Bericht weiter. Bereits 2011 soll der damalige Diktator Kim Jong II angeordnet haben, dass alle Untertanen, deren Kinder nach seinem Sohn benannt waren, sich neue Namen für ihren Nachwuchs suchen sollten.

Damals sei es den Behörden untersagt worden, Geburtsurkunden mit dem Namen Kim Jong Un für gültig zu erklären.

Kim Jong Un lebt in seiner eigenen Welt

Es ist nicht das erste Mal, dass der 31-jährige Machthaber mit "komisch" anmutenden Verboten und Ansichten von sich reden macht. Ende März dieses Jahres erließ er eine staatliche Verordnung, nach der Studenten in Nordkorea künftig nur noch seinen Haarschnitt tragen dürfen.

Keine vier Monate später legte Kim Jong Un Beschwerde bei der Uno ein, weil es in der Hollywood-Komödie "The Interview" um ein geplantes Attentat auf seine Person geht. Einen Film über die Ermordung eines amtierenden Staatschefs zu produzieren und zu veröffentlichen sei nicht nur eine "Kriegshandlung" sondern auch eine "unverhohlene Unterstützung von Terrorismus", erboste sich damals Nordkoreas Botschafter bei der Uno, Ja Song Nam.

mod

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