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So wenige Morde wie nie: New York wird immer sicherer

Das Jahr beginnt für die New Yorker Bürger mit einem erfreulichen Minus-Rekord. 2014 wurden in der Millionenstadt nur 328 Morde begangen - der niedrigste Wert seit Beginn der offiziellen Statistik.

Zwei Polizisten sorgen auf dem New Yorker Timesquare für Sicherheit

Zwei Polizisten sorgen auf dem New Yorker Timesquare für Sicherheit

In der einst als Hochburg der Kriminalität berüchtigten US-Metropole New York gab es 2014 so wenige Morde wie nie zuvor seit Beginn der offiziellen Statistik. Im vergangenen Jahr seien 328 Menschen umgebracht worden, berichtete die "New York Times". Das ist Minus-Rekord in der seit 1963 geführten Statistik. 2013 seien es noch 335 Morde gewesen.

Vor einem Vierteljahrhundert lagen die Zahlen noch deutlich höher, die meisten Morde bislang gab es 1990 mit 2245. Auch die Kriminalität insgesamt ging der Statistik zufolge zurück. Die Polizei führt das unter anderem auf bessere Strategien bei der Kriminalitätsbekämpfung zurück. Sie habe sich verstärkt auf einen kleinen Personenkreis konzentriert, der für die meisten Verbrechen verantwortlich sei. "Das ist eine Errungenschaft für alle Ewigkeit", sagte Bürgermeister Bill de Blasio.

kgi/DPA / DPA
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