Nordkorea Drohung mit Atomwaffen


Nordkorea verschärft seine Drohungen mit Atomwaffen. Nordkorea sieht nach eigener Darstellung dazu gezwungen, zur Selbstverteidigung seine "atomare Abschreckung" auszubauen.

Nordkorea verschärft seine Drohungen mit Atomwaffen. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Samstag berichtete, sieht sich Nordkorea nach eigener Darstellung dazu gezwungen, zur Selbstverteidigung seine "atomare Abschreckung" auszubauen. Zuvor hatte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA erklärt, sein Land sei nicht an einer Fortsetzung der multilateralen Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm interessiert. Deren Ziel sei es nur, Nordkorea "zu entwaffnen".

An den Gesprächen in Peking hatten Vertreter der USA, Nordkoreas, Südkoreas, Japans, Chinas und Russlands teilgenommen. Der amerikanische Unterhändler James Kelly sprach nach dem dreitägigen Treffen von einem produktiven Start. Nach dem Ende des Treffens am Freitag hieß es, es werde in naher Zukunft eine weitere Gesprächsrunde geben. Ein Datum wurde nicht genannt. Ziel der Gespräche war es, die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu entschärfen, die entstanden waren, nachdem Nordkorea den Betrieb eines Atomprogramms eingeräumt hatte. Die USA fordern eine sofortige Stilllegung des Programms, Nordkorea verlangt jedoch von Washington zunächst die Unterzeichnung eines Nichtangriffspakts.

Während des Treffens hatte Nordkorea nach Angaben aus US-Kreisen erklärt, es werde beweisen, dass es Atomwaffen besitz, in dem es einen Atomtest durchführe. Andererseits gab es auch Erklärungen, die darauf hinzudeuten schienen, dass Nordkorea an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert ist.


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