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Terror in der Türkei: Die Angst reist mit

Das Auswärtige Amt rät zu Vorsicht, der türkische Ministerpräsident Erdogan sagt, hundertprozentige Sicherheit gebe es nicht. Einen Tag nach dem Bombenanschlag in der Türkei herrscht in den Urlaubsgebieten Angst vor weiterem Terror.

Als die Kurdische Arbeiterpartei PKK im vergangenen Sommer ihre fünfjährige Waffenruhe für beendet erklärte und Touristen und Geschäftsleute vor Reisen in die Türkei warnte, blieb es in den Urlaubsgebieten an der Ägäis- und Mittelmeerküste zunächst ruhig. Konnte die Explosion einer Splitterbombe im ägäischen Badeort Cesme vor einer Woche noch als Einzelfall angesehen werden, so lässt der zweite Anschlag in kurzer Folge, bei dem wiederum auch ausländische Touristen getroffen wurden, kaum noch Platz für Zweifel. Der Bombenterror, der sich seine Ziele in den vergangenen Wochen hauptsächlich in abgelegenen Gebiete im Osten des Landes suchte, macht nicht länger vor den Urlaubsgebieten Halt.

Einen Tag nach dem blutigen Bombenanschlag im türkischen Urlaubsort Kusadasi herrscht unter Türkei-Urlaubern Angst. Bei der Explosion in einem Kleinbus waren am Samstag fünf Menschen getötet worden. Zu den Toten gehören offiziellen Angaben zufolge eine Britin, eine Irin sowie zwei Frauen und ein Mann aus der Türkei. Verletzt wurden 13 Menschen, unter ihnen mehrere britische Touristen. Deutsche waren nicht darunter. Der Ferienort Kusadasi ist bei Türken wie auch bei ausländischen Urlaubern beliebt.

Keine Hinweise auf Attentäter

Erste Angaben aus Polizeikreisen, eine türkische Frau habe sich selbst in die Luft gesprengt, konnte der Vizegouverneur der Provinz Aydin nicht bestätigen. Die Bombe war in einem Paket versteckt, das im Bus deponiert wurde, sagte Nurdogan Kaya am Samstagabend. Auch die Polizei erklärte, es deute mehr auf einen Bombenanschlag als auf ein Attentat hin.

Der Verdacht fiel zunächst auf kurdische Rebellen. Diese hatten sich auch zu zwei vorangegangenen Anschlägen in Touristenorten am Ägäischen Meer bekannt. Am Samstag wies jedoch ein kurdischer Rebellenkommandeur alle Verdächtigungen zurück. Gegenüber der in Deutschland beheimateten Nachrichtenagentur Mezopotamya verurteilte er die Tat.

Experte befürchtet weitere Anschläge

Der Terrorismusexperte Rolf Tophoven hält weitere Anschläge auf türkische Touristenorte für möglich. "Das Attentat in Kusadasi ist das zweite auf Touristenziele binnen weniger Tage, verübt von einer mit der PKK verknüpften Terrorgruppe", sagte Tophoven den Zeitungen "Berliner Morgenpost" und "Die Welt". Es sei nicht auszuschließen, dass eine neue Welle terroristischer Operationen folge, um die Kurden-Frage erneut ganz oben auf die Agenda der türkischen Politik zu setzen, sagte Tophoven.

Der Experte sieht bei dem Anschlag in Kusadasi keine Verbindungen zum militanten Islamismus. Die Tat wende sich unverkennbar gegen die türkische Regierung. Allerdings weise der verwendet Sprengstoff C4 auf Verbindungen zu kurdischen Hinterleuten im Nordirak hin. "Bekanntlich bestehen Verbindungen zwischen den Kurden in der Türkei und denen im Nordirak - daher ist nicht auszuschließen, dass die PKK oder ihr nahe stehende Kader von dort diesen hocheffizienten Sprengstoff bekamen", sagte Tophoven.

Erdogan: hundertprozentige Sicherheit ist unmöglich

Ministerpräsident Tayyip Erdogan sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. "Unsere Sicherheitskräfte tun alles in ihrer Kraft stehende, aber eine hundertprozentige Sicherheit ist unmöglich." Die Behörden verstärkten die Sicherheitsvorkehrungen. Polizisten sollten vor allem auf verdächtig aussehende Pakete an dicht bevölkerten Plätzen achten. Der britische Außenminister Jack Straw sagte, Terroristen dürften nicht "unsere Werte und unsere Freiheit" zerstören.

Großbritannien, Irland und andere europäische Länder verurteilten den Terrorakt. Es war bereits der zweite Anschlag in einem Touristenort an der türkischen Ägäisküste innerhalb einer Woche. Zu dem vorangegangenen Anschlag im Küstenort Cesme hatten sich kurdische Extremisten bekannt.

Auswärtiges Amt rät zu Vorsicht

Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte auf seiner Internetseite, das Attentat in Cesme signalisiere, dass sich auch in den touristischen Zentren der Türkei die Sicherheitslage verschärft habe. Reisende müssten deshalb besonders vorsichtig sein.

AP, DPA, Reuters / AP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(