Thailand Versöhnung in Aussicht


Nach mehrwöchigem Machtkampf stehen in Thailand die Zeichen auf Entspannung. Die oppositionellen "Rothemden" stimmten am Dienstag dem Versöhnungs-Angebot von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva zu.

Nach mehrwöchigem Machtkampf stehen in Thailand die Zeichen auf Entspannung. Die oppositionellen "Rothemden" stimmten am Dienstag dem Versöhnungs-Angebot von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva zu. Er gebe allerdings Vorbehalte, dass Abhisit und nicht die Wahlkommission den Wahltermin festlegen wolle, sagte Veera Musikapong, einer der Wortführer der Regierungsgegner. Der Regierungschef peilt den 14. November als Wahltermin an. Die Opposition hatte bisher die sofortige Auflösung des Parlaments und Neuwahlen binnen drei Monaten gefordert.

Veera forderte die Regierung darüber hinaus auf, ihre aggressive Haltung gegen die Opposition aufzugeben, die nicht mehr auf einer Amnestie für ihre Anführer beharre. Die Regierungsgegner hatten das politische Leben Thailands mit ihren Protesten mehrere Wochen gelähmt. Bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften waren 27 Menschen getötet worden.

Reuters Reuters

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