Landesinnere

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Video: Spanien: Weitere Tote nach schweren Unwettern

Video Spanien: Weitere Tote nach schweren Unwettern

STORY: Polizisten suchten am Montag rund 50 Kilometer westlich von der spanischen Hauptstadt Madrid entfernt, nach Personen, die nach den Rekordregenfällen und schweren Überschwemmungen in Zentralspanien vom Wochenende, noch vermisst werden. Ein plötzlicher Wolkenbruch am Sonntag und am frühen Montag hatte die Straßen in schlammige Flüsse verwandelt, die Autos und Mülltonnen wegspülten. In vielen Gebieten ging auch Hagel nieder. Nach offiziellen Angaben starben mindestens fünf Menschen. In der Stadt Toledo rund 70 Kilometer südlich von Madrid, wurden Rekordregenmengen von 90 Litern pro Quadratmeter gemessen. Dort wurden Hubschrauber entsandt, um Menschen zur retten, die Zuflucht auf den Dächern ihrer Häuser gesucht hatten. In der Region Madrid wurden mehrere Straßen gesperrt, einige Brücken wurden von den Wassermassen beschädigt. Am Montag entspannte sich die Lage dann deutlich. Der nationale Wetterdienst senkte die Warnstufe von Orange und Rot am Sonntag auf Gelb.
Video: Höchste Alarmstufe für die Region Valencia

Video Höchste Alarmstufe für die Region Valencia

STORY: Starke Regenfälle haben am Freitag und Samstag in der Region Valencia, im Osten Spaniens, zu heftigen Überschwemmungen geführt. Die Rettungskräfte waren im Einsatz, um unter anderem Menschen zu befreien, die in ihren Fahrzeugen festsaßen. Feuerwehr in Castellon veröffentlichte Aufnahmen, die zeigten, wie Einsatzkräfte mehrere Personen retteten. Darunter auch zwei Kinder. Wegen des Unwetters musste sogar ein nahegelegener Flughafen den Betrieb einstellen. Der spanische Wetterdienst rief für die Region Valencia die höchste Alarmstufe aus, da sich der Sturm auf Katalonien und das Landesinnere zubewegte. Nach Meinung von Fachleuten hängen die heftigen Regenfälle mit den für die Jahreszeit ungewöhnlichen Temperaturen des Mittelmeeres zusammen. Aktuell läge die Wassertemperatur etwa 3 Grad über den Werten, die üblicherweise Mitte November gemessen würden, so die Meteorologen.
Video: Waldbrände bei Barcelona zerstören Häuser

Video Waldbrände bei Barcelona zerstören Häuser

STORY: Seit Tage, ja bald Wochen, halten die heftigen Waldbrände im Weste Europas an. Und zunehmend werden die Bilder auch immer bedrohlicher. Hier Aufnahmen von einem Inferno nördlich von Barcelona, das mittlerweile auch Häuser erfasst hat. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen dort bis zur Erschöpfung gegen einen sich rasch ausbreitenden Waldbrand. Der Brandherd liegt etwa 60 Kilometer im Landesinneren von der katalanischen Hauptstadt entfernt. Die Flammen sollen nach Angaben der Feuerwehr bereits rund eintausend Hektar Wald zerstört haben. Aber darüber hinaus seien auch einige Häuser und Fahrzeuge den Flammen zum Opfer gefallen. Laut der Behörden hätten Hunderte Personen in Sicherheit gebracht werden müssen. Offiziellen Angaben zufolge gab es in Spanien bis Sonntagabend rund 30 Waldbrände. Und ein Ende ist nicht absehbar. Fachleute machen vor allem den Klimawandel für die extremen Hitzewellen und die heftigen Dürren im Westen Europas verantwortlich.