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Video: IAEA - Russland und Ukraine zeigen Interesse an Sicherheitszone um AKW Saporischschja

Video IAEA - Russland und Ukraine zeigen Interesse an Sicherheitszone um AKW Saporischschja

STORY: HINWEIS: DIESEN BEITRAG ERHALTEN SIE OHNE SPRECHERTEXT. O-TON IAEA-GENERALDIREKTOR RAFAEL GROSSI: "Im Wesentlichen handelt es sich um eine Zusage, dass keine militärische Aktion auf die Anlage oder einen Radius, der ihren normalen Betrieb beeinträchtigen könnte, gerichtet ist oder sein wird. Das ist es, was wir erwarten. […] Ich habe Anzeichen dafür gesehen, dass sie an dieser Vereinbarung interessiert sind. […] Wir untersuchen die spezifischen technischen Punkte, die wir gerne sehen würden. Wie ich bereits angedeutet habe, gibt es Probleme im Zusammenhang mit dem Radius. Es gibt Fragen in Bezug darauf, wie unsere Experten hier arbeiten würden. Es gibt also ein paar Dinge, über die man sich einigen sollte. Und natürlich gebietet die diplomatische Vorsicht und Professionalität eine gewisse Umsicht. Aber was ich sehe, sind zwei Seiten, die sich mit uns auseinandersetzen, die Fragen stellen, viele Fragen."
Video: Wir spielen mit dem Feuer - Sicherheitszone um ukrainisches AKW gefordert

Video Wir spielen mit dem Feuer - Sicherheitszone um ukrainisches AKW gefordert

STORY: UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat Russland und die Ukraine aufgerufen, eine demilitarisierte Zone um das besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja zu ziehen. Als ersten Schritt müssten beide Seiten sich dazu verpflichten, keine militärischen Aktivitäten in Richtung des AKW oder von dort aus zu unternehmen, sagte er am Dienstag vor dem UN-Sicherheitsrat. Die Internationale Atomenergiebehörde hat ebenfalls die Einrichtung einer Sicherheitszone gefordert. IAEA-Chef Rafael Grossi fand deutliche Worte. "Die Angriffe - ob bewusst oder nicht -, die Einschläge in diese Anlage, deren Spuren ich selbst und meine Experten sehen konnten, sind schlicht inakzeptabel. Wir spielen mit dem Feuer und etwas sehr, sehr Katastrophales könnte passieren!" Grossi stellte dem UN-Sicherheitsrat den Bericht seiner Behörde vom Besuch des ukrainischen AKW in der vergangenen Woche vor. In ihm äußern die Experten mit Blick auf den Zustand von Europas größtem AKW die Sorge vor einem drohenden nuklearen Unfall. Zwei IAEA-Inspekteure befinden sich nach wie vor in der Anlage.