Aufstand gegen Mullah-Regime Trump droht dem Iran wegen Gewalt gegen Demonstranten

US-Präsident Donald Trump solidarisiert sich mit den Demonstranten im Iran
US-Präsident Donald Trump solidarisiert sich mit den Demonstranten im Iran und stellt sich damit gegen die politische Führung
© Evan Vucci / AP / DPA
Im Iran toben landesweit Proteste der Bürger wegen steigender Preise. Die Regierung schlägt mit aller Härte zurück. Nun schaltet sich der US-Präsident ein.

US-Präsident Donald Trump hat den Teilnehmern der Proteste gegen die autoritäre Staatsführung im Iran seine Unterstützung zugesagt. Wenn Iran friedliche Demonstranten töte, "werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen", schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social. Was er konkret vorhat, ließ der US-Präsident offen.

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Eine Reaktion folgte prompt. "Wir unterscheiden zwischen der Haltung der protestierenden Ladenbesitzer und den Aktionen störender Akteure, und Trump sollte wissen, dass eine Einmischung der USA in diese innere Angelegenheit die gesamte Region destabilisieren würde", schrieb Ali Laridschani, Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, auf der Plattform X.

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Ali Schamchani, ein ranghoher Berater der Staatsführung, warnte ebenfalls auf X: Jede eingreifende Hand, die sich unter dem Vorwand der Sicherheit nähere, werde abgeschnitten.

Teils gewaltsame Proteste im Iran

Ausgelöst wurden die aktuellen Proteste in Iran durch einen plötzlichen Einbruch der Devisenkurse am vergangenen Sonntag. Spontan gingen vor allem Händler in der Hauptstadt Teheran auf die Straße. Inzwischen erfassen die Proteste auch andere Landesteile und Bevölkerungsschichten. Im Westen des Landes gab es am Donnerstag schwere Ausschreitungen. Mehrere Menschen kamen bei Konfrontationen mit den Sicherheitskräften ums Leben.

Die USA gelten seit der Islamischen Revolution von 1979 als Erzfeind der iranischen Staatsführung. Diplomatische Beziehungen unterhalten beide Länder nicht. Im Juni 2025 hatte sich das US-Militär Israels Krieg gegen den Iran angeschlossen und dort zentrale Atomanlagen bombardiert.

DPA
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