Venezuelas Nicolás Maduro plädiert vor Gericht in New York auf unschuldig. Derweil versuchen seine Landsleute, die Regierungskrise zu lösen. Die Ereignisse im Liveticker.
Die USA haben Venezuela militärisch angegriffen und den Machthaber des Landes, Nicolás Maduro, sowie dessen Ehefrau festgenommen und außer Landes gebracht. Maduro wurde in einer New Yorker Haftanstalt vorgeführt. Die USA werfen ihm und seinem Regime vor, den Drogenhandel in die USA zu unterstützen und stellte ihn vor ein US-Gericht.
Die internationalen Reaktionen auf die US-Militäraktion reichen von Zustimmung bis zu Vorwürfen, das Völkerrecht gebrochen zu haben. In Venezuela übernimmt vorerst die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die Führung. Wie es in dem Land weitergeht, ist unklar.
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Wichtige Updates
Tim Schulze
CSU-Chef Markus Söder hat die Kritik in Deutschland an der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro als teilweise hysterisch kritisiert. "Die zum Teil Hysterie, die es in Deutschland darüber gibt, kann ich nicht nachvollziehen", sagt er bei der Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Kloster Seeon. Es sei gut, "dass Maduro weg ist, betont er.
Oppositionspolitiker haben den US-Angriff auf Venezuela und die Festnahme Maduros als völkerrechtswidrig kritisiert. Die Bundesregierung hat sich noch nicht dazu positioniert. Man wolle sich damit Zeit lassen, weil es sich um eine komplexe Angelegenheit handele, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gesagt.
Oppositionspolitiker haben den US-Angriff auf Venezuela und die Festnahme Maduros als völkerrechtswidrig kritisiert. Die Bundesregierung hat sich noch nicht dazu positioniert. Man wolle sich damit Zeit lassen, weil es sich um eine komplexe Angelegenheit handele, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gesagt.
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Daniel Wüstenberg
US-Präsident Donald Trump stellt mögliche Subventionen für Ölkonzerne in Aussicht, die den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur Venezuelas unterstützen. Dieses Vorhaben könne in weniger als 18 Monaten abgeschlossen werden, sagt er dem US-Sender NBC News in einem Interview.
Trump gab sich nach Angaben des Senders überzeugt, dass die USA dieses Ziel schneller erreichen könnten, es allerdings viel Geld erfordern wird. "Eine enorme Summe Geld muss ausgegeben werden und die Ölunternehmen werden diese ausgeben, und dann werden sie von uns oder durch Einnahmen entschädigt."
Venezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Rohölreserven. Allerdings ist die Ölförderung in dem südamerikanischen Land in den vergangenen Jahren deutlich gesunken.
Venezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Rohölreserven. Allerdings ist die Ölförderung in dem südamerikanischen Land in den vergangenen Jahren deutlich gesunken.
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Tim Schulze
Europa bekennt sich in Stellungnahme zu Grönland
Donald Trump hat nach dem erfolgreichen US-Militäreinsatz in Venezuela und der Festnahme von Diktator Nicolás Maduro Ängste vor einer gewaltsamen Inbesitznahme von Grönland öffentlich befeuert. Darauf reagierten zahlreiche europäische Staaten bereits am Montag mit Äußerungen, in der sie Dänemark und der Arktis-Insel die volle Unterstützung zusicherten. Jetzt reichen sie eine gemeinsame Erklärung nach. Darin heißt es, dass allein Dänemark und Grönland über Angelegenheiten entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Papier unterzeichnet. "Grönland gehört seinem Volk."
Die Unterzeichner, unter anderem auch der britische Premierminister Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen, betonen die große Bedeutung der in der UN-Charta festgehaltenen Prinzipien der Souveränität, territorialen Integrität und Unverletzlichkeit der Grenzen.
Die Unterzeichner, unter anderem auch der britische Premierminister Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen, betonen die große Bedeutung der in der UN-Charta festgehaltenen Prinzipien der Souveränität, territorialen Integrität und Unverletzlichkeit der Grenzen.
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Christine Leitner
„Rechenschaft für Menschenrechtsverletzungen kann nicht durch einseitige militärische Interventionen unter Verletzung des Völkerrechts erreicht werden. (...) Wir fürchten, dass die derzeitige Instabilität und weitere Militarisierung in dem Land in Folge des US-Militäreinsatzes die Situation nur verschlechtern wird.“Ravina Shamdasan, Sprecherin der UN-Menschenrechtskommission
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Christine Leitner
UNO: US-Angriff untergräbt Völkerrecht
Die UNO hat den US-Militäreinsatz in Venezuela kritisiert und gewarnt, er habe eindeutig "ein grundlegendes Prinzip des Völkerrechts untergraben". Staaten dürften "Gewalt gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit anderer Staaten nicht androhen oder einsetzen", sagt die Sprecherin der UN-Menschenrechtskommission, Ravina Shamdasani, in Genf.
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Christine Leitner
Falls Sie es gestern verpasst haben, haben wir hier noch einmal alle wichtigen Details und Informationen zum Gerichtsprozess gegen Nicolás Maduro zusammengetragen:
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Christine Leitner
Zudem teilt Machado mit, dass sie ihren Friedensnobelpreis mit Trump teilen würde.
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Christine Leitner
Oppositionsführerin Machado bezeichnete Venezuela gestern als wichtigsten Verbündeten der USA.
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Christine Leitner
Venezuelas Oppositionsführerin lobt Donald Trump
Bei aller Kritik: Es gibt auch Menschen, die den US-Angriff feiern. Eine von ihnen ist die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado:
„Der 3. Januar wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem die Gerechtigkeit die Tyrannei besiegt hat.“María Corina Machado bei Fox News
Machado hatte Trump bereits in der Vergangenheit für dessen harten Kurs gegen ihr Land gelobt. Den US-Angriff bezeichnet sie nun als "Meilenstein".
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Christine Leitner
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Christine Leitner
US-Präsident Donald Trump hat gestern verkündet, Venezuela werde vorübergehend von den USA geführt. Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, hält das für vages Wunschdenken. Er habe keine Zusicherungen erhalten, dass die US-Regierung in anderen Ländern nicht dasselbe versuchen würde, sagt er nach einem Briefing der Kongressführer. Das Briefing sei zwar sehr umfassend und lang gewesen, habe aber weitaus mehr Fragen als Antworten aufgeworfen.
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Christine Leitner
Weltweit gibt es weiterhin Kritik an dem US-Angriff in Venezuela. Auch im UN-Sicherheitsrat, der gestern aus diesem Grund zusammenkam, war man sich einig, dass die USA übertrieben haben. Auch auf den Straßen bleibt weltweit der Protest. Allerdings geht es dort weniger diplomatisch zu, wie dieses Bild aus Argentinien zeigt:
Virginia Chaile / ZUMA Press Wire / DPA
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Christine Leitner
„Ich bin unschuldig. Ich bin immer noch der Präsident meines Landes. Ich bin ein Kriegsgefangener“Nicolás Maduro
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Christine Leitner
Guten Morgen, liebe Leserinnern und Leser,
gestern Abend unserer Zeit stand Venezuelas abgesetzter Präsident Nicolás Maduro vor Gericht in New York. Wenig überraschend plädierte er sich dort auf nicht schuldig. Zur Erinnerung: Maduro wird unter anderem "Drogenterrorismus" vorgeworfen. Unterdessen versuchen seine Getreuen zu Hause die Regierungskrise in den Griff zu bekommen. Das ist die aktuelle Lage:
gestern Abend unserer Zeit stand Venezuelas abgesetzter Präsident Nicolás Maduro vor Gericht in New York. Wenig überraschend plädierte er sich dort auf nicht schuldig. Zur Erinnerung: Maduro wird unter anderem "Drogenterrorismus" vorgeworfen. Unterdessen versuchen seine Getreuen zu Hause die Regierungskrise in den Griff zu bekommen. Das ist die aktuelle Lage:
- Delcy Rodríguez als geschäftsführende Präsidentin vereidigt
- Schüsse nahe dem Präsidentenpalast in Venezuelas Hauptstadt Caracas wegen unbekannten Drohnen
- Polizei fahndet noch US-Kollaborateuren
- Keine Neuwahlen in den nächsten 30 Tagen, sagt US-Präsident Donald Trump
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Stefan Düsterhöft

Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado will nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA "so schnell wie möglich" wieder in ihre Heimat zurückkehren. Das sagte sie im Gespräch Moderator Sean Hannity vom US-Sender Fox News von einem unbekannten Ort aus.
Sie fügte hinzu, dass sie die kurz zuvor vereidigte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez als "eine der Hauptverantwortlichen für Folter, Verfolgung, Korruption und Drogenhandel" halte.
Sie fügte hinzu, dass sie die kurz zuvor vereidigte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez als "eine der Hauptverantwortlichen für Folter, Verfolgung, Korruption und Drogenhandel" halte.
Weiter sagte Machado, dass ein "freies Venezuela" das Land zum "Energiezentrum" von Nord- und Südamerika machen werde. Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdöl-Vorkommen der Welt.
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