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Comeback des Ex-Politstars: Rasanter Guttenberg blitzt beim Volk ab

Vom Interview zum Buch in nur vier Wochen: Karl-Theodor zu Guttenberg macht Druck beim medialen Comeback. Dabei ist das Volk offenbar noch gar nicht bereit für seine Rückkehr.

Von Niels Kruse

Sein Abgang war spektakulär, sein Comeback, wenn es denn schon eines ist, wird es nicht minder: Acht Monate, nachdem sich Karl-Theodor zu Guttenberg als Bundesverteidigungsminister unehrenhaft selbst entlassen hat, meldet er sich zurück. Zunächst ohne Brille und mit kürzeren Haaren im kanadischen Halifax, und kurz darauf mit der Ankündigung eines Buches. Doch ist das Land, das er mit seiner abgeschriebenen Doktorarbeit ratlos zurückgelassen hat, schon wieder bereit für den Politiker Guttenberg?

Geht es nach den stern.de-Lesern, fällt die Antwort eindeutig aus. "Brauchen wir diesen Mann?" hatten wir per Voting gefragt. Nicht einmal ein Viertel antwortet mit Ja. Fünf Prozent ist die Zukunft des Mannes egal, aber deutliche 71 Prozent können sich eine Rückkehr des adligen Franken in die Politik nicht vorstellen.

Levitenlesen wie Helmut Schmidt

Dabei präsentierte sich KT bei der Sicherheitskonferenz in Kanada staatsmännisch in bester Helmut-Schmidt-Manier und las der Welt im Allgemeinen und der politischen Kaste im Speziellen die Leviten. Es hörte sich an wie die Zusammenfassung seines neuesten Streiches, einem Buch, das am 29. November erscheinen wird. Er hat es schreiben lassen, was in diesem Fall in Ordnung ist, denn es ist ein Interviewbuch - und schließlich tippt die zu Grunde liegenden Gespräche keiner der Gesprächspartner selbst ab.

"Vorerst gescheitert" lautet der Titel. Es sei ein Schlagabtausch zwischen ihm und "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, verkündet der Verlag vollmundig. In dem 208-Seiten-Werk unterhielten sich die beiden "offen und ausführlich über Guttenbergs aufsehenerregenden Fall und seine Zukunft".

Schnellschuss oder Großtat?

Der Titel ist ein schicker Name für ein 200-seitiges Bewerbungsschreiben. Es klingt nach Selbstkritik, nach Einsicht und uneitler Offenheit - also genau nach Guttenberg, dem Antipolitiker, der die Herzen der Deutschen im Sturm erobert hatte. Was genau darin steht, ist noch geheim, aber, und das ist schon jetzt sicher, es ist ein wahrer Schnellschuss zu Guttenbergs. Oder eine verlegerische Großtat, je nachdem.

Aus dem herausgebenden Herder-Verlag heißt es, die Gespräche hätten erst Ende Oktober stattgefunden, in einem Londoner Hotel. Mehrere Tage habe di Lorenzo mit dem ehemaligen Regierungsmitglied zusammengesessen und über ihn, die Welt und seine Zukunft gesprochen. Danach mussten die Bänder abgehört und abgeschrieben, das ganze sauber geordnet und in Reinform gebracht werden. Normalerweise kann so etwas mehrere Monaten dauern. Doch nicht so bei zu Guttenberg. "Der Lektor hat die eine oder andere Nachtschicht gemacht", sagt der Verlagsmitarbeiter.

Blitzcomeback nach Blitzbuch?

Dass es so schnell geklappt habe, verdanke Herder den Beziehungen zur Familie Guttenberg. Stefanie zu Guttenberg, Ehefrau des Polit-Exilanten, hat beim Kreuz-Verlag, einer Herder-Tochter, bereits vergangenes Jahr das Buch "Schaut nicht weg!" über sexuellen Missbrauch verfasst. Demnächst wird sie auf RTL2 die Sendung "Tatort Deutschland" moderieren - eine Art Aktenzeichen XY mit jungen Opfern.

Als der Herder-Verlag mit Frau zu Guttenberg zusammenarbeitete, sei man schon übereingekommen, auch mal etwas mit Gatte Karl-Theodor zu machen. Nun plötzlich war die Chance da, und en passant beschenkt sich Guttenberg damit auch selbst: Denn wenige Tage nach dem Erscheinen wird der Mann 40 Jahre alt. Und zufälligerweise soll zur gleichen Zeit das in Hof gegen ihn anhängige Ermittlungsverfahren in Sachen Doktorarbeit beendet werden. Zu Weihnachten jedenfalls wird die Katharsis des Freiherrn beendet sein. Auf das Blitzaus folgt nun also ein Blitzbuch - und anschließend das Blitzcomeback?

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(