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Innere Sicherheit: Protest gegen den "Überwachungswahn"

Unter dem Motto "Freiheit statt Angst: Stoppt den Überwachungswahn" haben rund 50 Bürgerrechtsgruppen, politische Parteien und Vereine einen Protestmarsch durch Berlin organisiert.

Zwischen 8000 und 10.000 Menschen haben am Samstag in der Berliner Innenstadt gegen eine Verschärfung von Sicherheitsgesetzen protestiert. Am Rande des Demonstrationszuges kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und Polizisten. Es gab acht Festnahmen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Der Demonstrationszug setzte sich am Nachmittag unter dem Motto "Freiheit statt Angst: Stoppt den Überwachungswahn" am Brandenburger Tor in Bewegung, teilte eine Polizeisprecherin mit. Der von rund 20 Bürgerrechtsorganisationen und politischen Gruppen organisierte Protestmarsch wurde nach Veranstalterangaben von der Berliner FDP- Fraktion, der Berliner Linken und dem Grünen-Bundesvorstand unterstützt.

Polizei werden Übergriffe vorgeworfen

Der Protestumzug blieb allerdings nicht friedlich: Acht Festnahmen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und ein verletzter Polizist waren die vorläufige Bilanz der Ordnungshüter. Die Veranstalter, die der Polizei Übergriffe vorwarfen, beendeten den Marsch wie geplant am Pariser Platz.

AP/DPA

In der ursprünglichen Fassung dieses Artikels hatten sich Fehler eingeschlichen: Die Anzahl der Demonstranten wurde mit 2000 angegeben, zudem hieß es, der Protestzug sei vorzeitig abgebrochen worden. Diese Angaben wurden korrigiert. Wir bitten, die Fehler zu entschuldigen. stern.de-Redaktion, 25.09.2007