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Ebola-Epidemie: Bundeswehr fliegt fünf Tonnen Hilfsgüter nach Liberia

Kein Land ist von der Ebola-Epidemie so stark betroffen wie Liberia. Die Bundeswehr startete nun eine Luftbrücke in das Seuchen-Gebiet. Fünf Tonnen Hilfsgüter seien eingeflogen worden, heißt es.

Die Bundeswehr hat die Luftbrücke ins westafrikanische Ebola-Gebiet gestartet. Eine Transall-Transportmaschine brachte am Freitag fünf Tonnen Hilfsgüter vom senegalesischen Dakar in die liberianische Hauptstadt Monrovia, wie eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin sagte.

Es wurde unter anderem medizinisches Material wie Schutzanzüge geliefert. Seit wenigen Tagen sind zwei Transall-Maschinen in Dakar für die Luftbrücke stationiert, an der auch die USA und Frankreich beteiligt sind. Die Bundeswehr will in den nächsten Wochen auch freiwillige Helfer in das Ebola-Gebiet schicken. Die Ausbildung dafür soll Mitte Oktober beginnen

mod/DPA / DPA
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