Die Menschen im weitgehend zerstörten Gazastreifen müssen jetzt auch noch mit Folgen eines Wintersturmes klarkommen. Deshalb sind sie dringend auf Hilfe aus anderen Ländern angewiesen.
Seit der Einigung auf eine Waffenruhe im Gazastreifen zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas haben sich nach Angaben aus Kreisen der Hilfsorganisation Ägyptischer Roter Halbmond bereits 153 Lastwagen mit Hilfsgütern auf den Weg in das Palästinensergebiet gemacht. Die Lastwagen seien von Ägypten zum Grenzübergang Kerem Schalom zwischen Israel und dem Gazastreifen losgefahren, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. 80 der Lastwagen seien von der UNO, 17 vom Ägyptischen Roten Halbmond, 21 von Katar und 30 von Ägypten entsandt worden.
Warten auf Nahrung: An einer Verteilstelle für Hilfsgüter im Gazastreifen drängen sich hungrige Menschen. Die Uno macht Israel für die Hungersnot verantwortlich und spricht von einem Kriegsverbrechen.
Durch eine internationale Luftbrücke soll die aktue humanitäre Notlage im Gazastreifen gelindert werden. Hier wurden Hilfsgüter über dem Norden des Gazastreifens abgeworfen.